Der Skitouren-Trend hält auch diesen Winter an. Der Deutsche Alpenverein (DAV) befürchtet erneut Konflikte und appeliert an alle Beteiligten.

Aufgrund geschlossener Pisten, stiegen viele Skibegeisterte im Winter 2020/21 von Alpin- auf Tourenski um. Der Trend "Skitouren" hält auch in diesem, dem zweiten Pandemie-Winter an. Zur Herausforderung wird dies dann, wenn (zu) viele Tourengeher:innen die Pisten zum Aufstieg nutzen.

Voller Parkplatz am Brauneck

Gewohntes Bild: voller Parkplatz am Brauneck.

| © IMAGO / Panthermedia

Das Bayerische Fernsehen widmete diesem Thema einen Beitrag, in dem Thomas Bucher, der Pressesprecher des Deutschen Alpenvereins, die beliebte Pistentour am Brauneck (Lenggries) begeht und dabei Stellung zu den Fragen bezieht, die die Situation mit sich bringt.

Werden die Regeln für Pistentouren nicht eingehalten, erhöht sich durch die gemeinsame Nutzung der Pisten von Tourengeher:innen und Alpin-Skifahrer:innen das Unfallrisiko.

Zudem nutzen Pistengeher:innen eine Infrastruktur, für die sie wenig oder gar nicht zahlen. Dies schafft wiederum Konfliktpotenzial mit den Betreiber:innen von Skigebieten. Diese reagierten letzten Winter etwa mit (stark) erhöhten Parkgebühren für Tourengeher:innen.

Thomas Bucher appelliert in dem Beitrag, den ihr hier direkt ansehen könnt, an alle Parteien gleichermaßen und erwartet für die nähere Zukunft neue Lenkungskonzepte und Geschäftsmodelle.

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