Auf der Falkenhütte im Karwendel dürfen Gäste jetzt wieder übernachten.

Nachdem die runderneuerte Falkenhütte bereits im vergangen Sommer probehalber für Tagesgäste geöffnet war, läuft seit dem 07. Juli jetzt auch wieder offiziell der Übernachtungsbetrieb.

Drei Jahre lang hatten sich die Sanierungsarbeiten der zwischen dem Kleinen und Großen Ahornboden gelegenen Schutzhütte der DAV-Sektion Oberland hingezogen - und dabei weit über sechs Millionen Euro verschlugen. Ein Mammutprojekt, das nur mit Hilfe von staatlichen Zuschüssen, Fördergeldern und nicht zuletzt auch privaten Spenden gestemmt werden konnte. 

In technischer Hinsicht ist die Falkenhütte auf dem neuesten Stand. Statt mit Dieselaggregaten wird die Schutzhütte jetzt mit "grünem" Strom versorgt - dafür wurde extra ein sechs Kilometer langes Erdkabel von der Eng bis zur Hütte gelegt. 

Mit Hilfe von Bio-Flüssiggas wird Wärme erzeugt. Eine moderne Fäkalienanlage verwandelt was in die Toilette kommt in Kompost. Textilien wie Matratzen, Bettwäsche oder Vorhänge wurden nach Ökostandards gewählt.

Neben fünf Doppelzimmern gibt es 60 Plätze im Zimmerlager, 60 im Matratzenlager und zusätzlich acht Plätze in einem Winterraum. Damit wurde die Anzahl der Übernachtungsplätze insgesamt um 20 reduziert, dies allerdings zu Gunsten eines neuen, dritten Gastraums. 


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