Im Bereich der östlichen Karwendelspitze ist ein 65-jähriger Bergwanderer tödlich verunglückt.

Der Bergwanderer war am Dienstag vergangener Woche in Scharnitz eingetroffen, um eine Bergtour zu unternehmen. Als er am Donnerstag nicht wie vereinbart wieder in seinem Wohnort Bonn eingetroffen war, starteten Rettungskräfte eine Suchaktion.

Die Besatzung des Polizeihubschraubers "Libelle" entdeckte den Mann schließlich am Samstag gegen 09:00 Uhr im Gebiet von Scharnitz nahe der bayerischen Grenze.

Der Verunglückte lag tot unterhalb eines Steiges zur östlichen Karwendelspitze. Die Polize vermutet, dass der Wanderer in einem Schneefeld ausgerutscht und rund 400 Meter abgestürzt sei.

Zwei junge Klettersteiggeher gerettet

Gerettet werden konnten zwei Klettersteiggeher, die am Samstag aufgebrochen waren, um den Klettersteig Partnun Richtung Sulzfluh (2.817 m) im Rätikon in der Schweiz zu begehen 

Die beiden wurden offensichtlich vom schlechten Wetter überrascht, stiegen auf 2.400 Metern aus dem Steig aus und alarmierten gegen 14:30 Uhr die Rettungskräfte.

Vier Bergretter der Bergrettung Schruns-Tschagguns stiegen bei starken Regen mit Schneeschuhen von der Tilisuna Alpe auf und erreichten die jungen Männer gegen 18:00 Uhr. Wenig später wurden beiden mit dem Hubschrauber unverletzt ins Tal geflogen.

Die 28 und 30 Jahre alten Männer waren laut eines Berichts der Kronen-Zeitung in Sneakers und Jogginghosen unterwegs und hätten weden Rucksäcke noch wärmende Kleidung dabeigehabt.

Rupert Pfefferkorn, Chef der Bergrettung Schruns-Tschagguns, mahnt in dem Bericht: "Auch wenn im Tal frühsommerliche Temperaturen herrschen und die Schneesituation bis rund 1500 Meter unproblematisch ist - in höheren Gebieten liegt noch extrem viel Schnee und die Gefahren sind sehr, sehr groß."

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