Am Mittwoch kam es unterhalb der Königsspitze, mit 3851 Metern der zweithöchste Gipfel der Ortler-Alpen, zu einem tödlichen Lawinenunglück.

Die Hochtour über den Normalweg von der Pizzinihütte (2.706 m) auf die Königsspitze ist eine anspruchsvolle und lohende Unternehmung, die wegen der Steinschlaggefahr oft sehr früh in der Saison unternommen wird, so lange noch viel Schnee liegt.

Zwei italienische Bergstiger kamen bei einem Besteigungsversuch am 19. Mai ums Leben, als sie gegen 12:30 Uhr mittags im Bereich der Oberen Schulter (3.700 m) in eine Lawine gerieten.

Während ein Bergsteiger einer anderen, ebenfalls aufsteigenden Seilschaft mit einem Rückentrauma davonkam und sein Seilpartner unverletzt blieb, konnten die beiden verschütteten Alpinisten von der herbeigerufenen Bergrettung aus Sulden nur tot aus den Schneemassen geborgen werden.

Bei den Toten handelt es sich um den 55-jährigen Fernando B. sowie den 46-jährigen Oscar Cavagnis, der zwischen 1998 und 2002 als Radprofi mehrmals an bekannten Etappen-Rennen wie dem Giro d'Italia oder der Deutschlandtour teilgenommen hatte. 

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