Bei Bergunfällen im Alpenraum sind in den vergangenen Tagen mehrere Menschen verletzt worden.

Allgäu: Wanderer stürzt bei Enzianhütte ab

Glück im Unglück hatte ein Bergwanderer, der am Sonntag mit einer Gruppe in der Allgäuer Alpen unterwegs war. Auf einem "äußerst anspruchsvollen und lawinen-gefährlichen Wegstück", so die Bergwacht, im Bereich Enzianhütte-Petersalpe stürzte der Mann mehrere Hundert Meter über felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe. 

Die benachrichtigten Rettungskräfte erreichten aufgrund der schwierigen Verhältnisse erst kurz vor Mitternacht die Unfallstelle. Der Mann war bei Bewusstsein und hatte sich bei dem Sturz nur leichte Verletzungen im Schulter- und Kniebereich zugezogen. 

Lawinenunfall in den Pragser Dolomiten

Ebenfalls Glück hatte am Sonntag ein Paar, das in den Pragser Dolomiten im Sennesgebiet auf einer Skitour unterwegs war. Unterhalb des Muntejela (2787 m) gerieten die beiden in eine Lawine, von der sie mehrere Hundert Meter über steiles und felsdurchsetztes Gelände mitgerissen wurden. 

Den zwei Tourengehern gelang es, sich aus eigener Kraft aus den Schneemassen zu befreien und die Bergrettung zu benachrichtigen. Die beiden Verletzten wurden anschließend mit zwei Hubschraubern in Krankenhäuser nach Brixen und Bozen transportiert. 

Tödlicher Absturz im Mangfallgebirge

Bei einem Lawinenabgang am Großen Traithen ist am Freitag ein Skitourengeher ums Leben gekommen. Der 56-jährige Mann, der mit einer kleinen Gruppe im Mangfallgebirge unterwegs war, stürzte - aus bisher noch ungeklärter Ursache - bei der Abfahrt vom Großen Traithen an einem steilen Felsstück ab. 

Seine Begleiter leisteten sofort Erste Hilfe und benachrichtigten die Bergrettung. Noch am selben Tag erlag der Skitourengeher in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. 

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