Bei einer Skiabfahrt in St-Luc/Chandolin im Schweizer Kanton Wallis gerät ein Skifahrer in eine Lawine, seine Helmkamera filmt alles - inklusive der schnellen Rettung durch seine Kameraden.

Der Alptraum jedes Wintersportlers - eine Lawine löst sich, man wird verschüttet. Genau das passiert dem 22-jährigen Freeskier Lake Schorderet in diesem auf Instagram geposteten Video. Seine Helmkamera hält fest, wie er unter der Lawine komplett begraben wird. 

Seinem Bruder Forrest und zwei weiteren Freunden bleiben 15 Minuten. Danach sinken die Überlebenschancen des Verschütteten gewaltig. Umso glücklicher kann sich der Lake Schorderet schätzen. 

Seine drei Begleiter reagieren sofort und koordiniert. Sie schalten ihre LVS-Geräte auf Suche, fahren das Suchgebiet mit den Ski ab. Nach zwei Minuten haben sie ihren verschütteten Freund mit der Sonde lokalisiert. 

Sie fangen an zu graben und können den Kopf und seine Atemwege innerhalb von fünf Minuten freilegen. Obwohl der Verschüttete kurzzeitig das Bewusstsein verliert, atmet er weiter. Am Ende des Videos sieht man Fotos der vier Skifahrer nach der Rettungsaktion. 

In einem Interview im Schweizer Fernsehen schildern die beiden Brüder, wie sie die Situation erlebt haben und gehen auch mit sich selbst ins Gericht.

Wären die Skifahrer nicht so cool geblieben und hätten sie nicht so schnell und koordiniert reagiert, hätte das für den jungen Schweizer ein böses Ende nehmen können. Hier sieht man, wie LVS-Gerät und der richtige Umgang damit, Leben retten können. 

Mehr Berg-Videos findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Hier könnt ihr unseren Channel ansehen und abonnieren.

0 Kommentare

Kommentar schreiben