Am Großen Priel ist ein Bergrettungs-Anwärter ums Leben gekommen.

Tödlicher Unfall am Großen Priel

Bei einem Bergunfall am Großen Priel ist am Donnerstag ein Bergrettungs-Anwärter ums Leben gekommen. Der 27-jährige Oberösterreicher bestieg im Rahmen eines Ausbildungskurses mit einer Gruppe den 2515 Meter hohen Berg im Toten Gebirge. 

Am Gipfel stürzte der Mann aus bisher noch ungeklärter Ursache - vor den Augen seiner Kameraden - über 500 Meter tief in das Goldkar ab. Dort löste sich eine Lawine, von der der angehende Bergretter über 200 Meter mitgerissen und schließlich verschüttet wurde. 

In einem großangelegten Rettungseinsatz wurde unter Beteilung von Bergrettung, Bundesheer, Flugpolizei sowie Alpinpolizei nach dem Verunglückten gesucht. Der 27-Jährige konnte rund zwei Stunden nach dem Absturz lokalisiert werden; für ihn kam jede Hilfe zu spät. 

Giggler Spitze: Mutter und Tochter von Lawine verschüttet

Bei einem Lawinenunglück im Bereich der Giggler Spitze sind am Mittwoch zwei Tourengeherinnen schwer verletzt wurden. Die beiden Frauen, Mutter und Tochter, hatten zusammen mit dem 63-jährigen Familienvater die äußerst anspruchsvolle Tour auf den 2614 Meter hohen Berg im Bezirk Landau unternommen. 

Bei der Abfahrt vom Gipfel in Richtung Giggler Alpe löste sich oberhalb der beiden vorausfahrenden Frauen ein Schneebrett; die 54-jährige Mutter und die 29-jährige Tochter wurden von der Lawine erfasst, mehrere Hundert Meter mitgerissen und zum Teil verschüttet. 

Dem nachkommenden Vater gelang es, seine Frau und seine Tochter aus den Schneemassen zu befreien. Währendessen war von Augenzeugen bereits ein Notruf abgesetzt worden. Die beiden Frauen wurden mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Zams geflogen. Der 63-Jährige blieb unverletzt. Alle drei Familienmitglieder gelten als erfahrene Skitourengeher.

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