Aschauer Brüder gehen mit Tourenski zehn Mal auf ihren Hausberg.

Coronabedingt sind Reisen zu hohen (Skitouren-)Bergen derzeit schwierig bis unmöglich. Man kann extreme Skitouren-Herausforderungen aber auch vor der eigenen Haustüre realisieren.

Dies bewies ein Aschauer Brüderpaar an seinem Hausberg, der Kampenwand (1.669 m) in den Chiemgauer Alpen.

Die Brüder Kunz an der Kampenwand

"I gangert gern 10 Mal auf d' Kampenwand": die Brüder Kunz.

| © picture alliance/dpa/Tourist Information Aschau

Himalaja "dahoam": 8855 Höhenmeter an der Kampenwand

Motiviert durch die derzeit gute Schneesituation stiegen Alois (24) und Alex Kunz (20) mit Tourenski zehn Mal von der der Talstation (626 m) der Kampenwand zur Steinlingalm (1.467 m) und fuhren wieder ab.

Um 4:00 Uhr morgens starteten die beiden, um 18:00 Uhr war dieser ganz spezielle "Zehnkampf" geschafft. In der Mittagspause hatte die Mutter des Brüderpaars mit einer heißen Suppe für frische Kräfte gesorgt.

Am Ende des laaaangen Skitourentages standen dann 8855 Höhenmeter (Everest 8.848 m) und knapp 83 Kilometer auf der Uhr. 

"Die letzten zwei Runden waren schon hart", sagte Alois Kunz laut eines Berichts auf merkur.de. "Alles in allem haben wir uns das aber deutlich schlimmer vorgestellt."

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