Die 46-jährige Schweizerin kam bei einem Trainingslauf oberhalb von Saas Fee ums Leben.

Laut übereinstimmenden Medienberichten war Andrea Huser am vergangenen Samstag zu einer Trainingseinheit im Gebiet Saas Fee aufgebrochen. Als sie von dieser nicht zurückkehrte, wurde sie als vermisst gemeldet.

Einsatzkräfte entdeckten am folgenden Tag den Leichnam der 46-jährigen Schweizerin oberhalb von Saas Fee im Gebiet Oberi Schofen. 

Ersten Ermittlungen zufolge war die Trailrunnerin beim Überqueren eines mehreren Meter langen und teiweise gefrorenen Gewässers unterhalb der Mittelstation des "Alpin Express" ausgerutscht und in der Folge rund 140 Meter in die Tiefe gestürzt. Sie war noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlegen.

Andrea Huser wurde 2002 Mountainbike-Europameisterin, zwei Jahre später holte sich die in Alt St. Johann (Kanton St. Gallen) geborene Sportlerin den nationalen Meistertitel in der MTB-Disziplin Marathon sowie die Vize-Meisterschaft im Cross-Country.

Nach einem vierten Platz bei den Marathon-Weltmeisterschaften 2004 beendete sie ihre Mountainbike-Karriere und widmete sich fortan dem Laufen. Auch hier konnte die Schweizerin in diversen Disziplinen, darunter auch auf der Ultra-Distanz, weiter große Erfolge feiern. 

"Es ist schlicht wahnsinnig, was sie gleistet hat. Sie war sehr beliebt und eine wahnsinnig tolle Frau. Trotz ihrer Erfolge war sie sehr zurückhaltend und hat das Rampenlicht nie gesucht", so ein Vorstandsmitglied ihres Heimatvereins Prosport Sigriswil gegenüber 20min.ch.

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