Am Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, ist am vergangenen Sonntag, dem 11. Oktober, ein Feuer ausgebrochen. Flammen und Rauch umhüllen den Berg noch immer.

Der Großbrand am Kilimandscharo dehnt sich immer weiter aus. Die Bekämpfung des Feuers sei wegen starker Winde und trockener Vegetation besonders herausfordernd, so der tansanische Tourismusminister Hamisi Kigwangalla in einem Post via Twitter.

Der tansanische Tourismusminister mit Hilfskräften am Kilimandscharo:

Viele Bergsteiger-Gruppen müssen sich in Sicherheit bringen. Aufgrund dichter Rauchwolken ist eine Besteigung derzeit unmöglich. Ein Camp mit Bergsteigern war in der Nacht zum Donnerstag bereits wegen heranziehender Flammen geräumt worden, wie Tour-Organisatoren der Deutschen Presse-Agentur berichteten.

Die Rauchwolken des Feuers sind weithin zu sehen. 

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Auch die Gruppe von Bergführerin Debbie Bachmann musste runter vom Berg. Zunächst schickte die Nationalparkbehörde sie in das auf 4673 Meter gelegenen Barafu Camp, dann weiter zum Horombo-Lager auf 3700 Metern. 

Dort waren wohl bereits einige Hütten niedergebrannt. Von einem Rettungsfahrzeug wurden sie schließlich am späten Donnerstagabend hinunter zum Eingang des Nationalparks gebracht. 

"Diejenigen, die den Aufstieg versucht haben, mussten wieder umkehren - keine Chance", so die in Afrika geborene Bachmann gegenüber der DPA.

Warum das Feuer auf einem Picknickplatz in 3500 Metern auf der Marangu-Route überhaupt ausbrach, ist derzeit noch nicht bekannt. 

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