Die Bergrettung war in den vergangen Tagen stark gefordert.

Ein 40-jähriger Augsburger war am Mittwoch mit seiner Familie auf dem Reitweg in Richtung Herzogstand unterwegs, als er nach etwa 40 Minuten über Unwohlsein klagte und schließlich das Bewusstsein verlor. Seine Frau und andere Wanderer leisteten erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte.

Die Reanimationsversuche blieben jedoch erfolgslos. Der Familienvater verstarb noch an der Unfallstelle. Die Frau und seine Kinder wurden vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut. 

Ein 67-jähriger Wanderer verstarb ebenfalls am Mittwoch, als er auf dem Weg zur Halserspitze in den Blaubergen das Bewusstsein verlor. Auch hier blieben die Reanimationsversuche der Bergwacht erfolgslos. 

Am selben Tag kam es auch am Tegelberg bei Schwangau im Ostallgäu zu einem Unfall. Ein 69-jähriger Gleitschirmflieger stürzte in das Latschengelände nach der Startbahn und wurde dort durch die Bergwacht Füssen gerettet.

Scheinbar klappte der Schirm beim Startvorgang durch einen Pilotenfehler teilweise zusammen. Ein Fremdverschulden konnte bislang nicht festgestellt werden. 

Auch die Gmünder Bergwacht ist derzeit durch viele Einsätze gefordert. Ein 78-Jähriger war am Mittwoch mit seiner Frau und einer Bekannten im Waldgebiet Scheuelberg zum Wandern unterwegs. Dort trennten sich die beiden Frauen von dem Mann, da dieser einen anderen Weg nehmen wollte. 

Nachdem er nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien, wurden die Rettungskräfte alarmiert. Der Mann war gut 40 Meter über teilweise senkrechtes und sehr steiles Waldgelände abgestürzt und erlag seinen Verletzungen. 

Bereits am Dienstagvormittag musste am Simetsberg im Estergebirge eine E-Bike-Fahrerin (59) aus Olching reanimiert werden. Sie klagte ebenfalls über Unwohlsein und wurde bewusstlos, als sie von ihrem Rad stieg. Die Frau wurde dann mit dem Helikopter ins Krankenhaus gefolgen, wo sie sich immer noch befindet. 

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