Ende der vergangenen Woche kam es zu schweren Bergunfällen im Pongau und in den Chiemgauer Alpen.

Am vergangenen Freitag (22. Mai) kam es im Bereich des Hochkönigs im Pongau zu einem tödlichen Mountainbike-Unfall. Ein 62-jähriger Mann stürtze auf dem Weg vom Arthurhaus Richtung Windraucheggalm.

Der Pinzgauer war mit seiner Frau auf einer Mountainbike-Tour unterwegs und erlitt beim Sturz so schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, dass er wohl auf der Stellte tot gewesen sein müsste, so der Ortsstellenleiter der Bergrettung Mühlbach. 

Bereits am Donnerstag stürzte ein Skitourengeher ebenfalls im Pongau in den Tod. Der 61-jähriger Oberösterreicher rutschte wohl bei der Abfahrt vom Vorderen Geißlkopf über eine steile Rampe aus und fiel in die Tiefe. Einsatzkräfte vermuten, dass er sich im Nebel verfahren haben könnte. 

Der 72-jähirge Begleiter, der auf der Hagener Hütte wartete, alarmierte die Bergrettung, nachdem der Verunglückte nicht zurück in die Hütte kam. Die Einsatzkräfte konnten nur noch die Leiche des Mannes bergen. 

Des Weiteren endete am Donnerstag ein Bergausflug für einen 34-jährigen Bergsteiger in den Chiemgauer Alpen mit einem Sturz und schweren Verletzungen. Er war mit zwei weiteren Männern auf dem Hochfelln unterwegs. 

Beim Abstieg verlor er im Bereich des "Großen Treffers" das Gleichgewicht und fiel etwa 150 Meter über felsdurchsetztes Steilgelände in die Tiefe. Der Mann wurde von einem Rettungshubschrauber geborgen und von den Rettungskräften versorgt.

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