Am Lauteraarhorn und am Mont Brûlé hat eine Lawine je einen Bergsteiger in den Tod gerissen. Im Allgäu verunglückte ein Wanderer am Rubihorn.

Lawinenabgang am Lauteraarhorn

Am vergangenen Donnerstag kam es am Lauteraarhorn (4.042 m) in den Berner Alpen zu einem Lawinenabgang mit schlimmen Folgen. 

Zwei Bergsteiger waren wohl auf dem Abstieg über das Südcouloir zum Strahlegggletscher, als sich die Lawine löste und einen der Bergsteiger mit sich riss. Der zweite Mann blieb unverletzt und konnte die Rettung alarmieren. 

Der 36-jährige Mann aus der Schweiz konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden. Ermittlungen zu den Umständen und zum Hergang des Unglück wurden eingeleitet.

Lawinenabgang am Mont Brûlé

Am Mont Brûlé (3.578 m) im Kanton Wallis ist ein 20-jähriger Skitourengeher ebenfalls durch eine Lawine zu Tode gekommen. Der 21-jährige Begleiter erlitt schwere Verletzungen.

Andere Skitourengeher hatten das Unglück an der Nordflanke zum Mont Brûlé knapp unter dem Gipfel, beobachtet und konnten die beiden jungen Männer aus den Schneemassen befreien und erste Hilfe leisten. 

Die Rettungskräfte flogen die beiden Verletzten ins Krankenhaus. Dort verstarb der jüngere der beiden Skitourengeher, sein Begleiter befand sich zunächst in einem kritischen Zustand. 

Tödlicher Sturz im Allgäu

Beim Wandern in den Allgäuer Alpen, vermutlich beim Abstieg in der Nähe des Rubihorns (1.957 m), ist ein 43-jähriger Mann etwa 80 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. 

Eine Alpine Einsatzgruppe klärt nun den Unfallhergang. Der Mann war am vergangenen Mittwoch zu einer Wanderung in die Daumengruppe aufgebrochen und dann als vermisst gemeldet worden, woraufhin am Donnerstag zahlreiche Retter nach ihm suchten. 

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