Die 18. Ausgabe des renommierten Internationalen Bergfilm-Festivals in Tegernsee wird erst 2021 stattfinden.

Die Corona-Krise hat auch den Machern des Bergfilm-Festival Tegernsee einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht! Seit Januar liefen die Vorbereitungen für die 18. Ausgabe der Reihe auf Hochtouren; vier Wochen vor dem Anmeldeschluss waren bereits über 50 Filme aus aller Welt zum Wettbewerb eingereicht worden.

Doch spätestens mit dem allgemeinen Corona-Lockdown in Deutschland wuchsen auch beim Organisationsteam um Bürgermeister Johannes Hagn und Festivaldirektor Michael Pause die Zweifel, ob die Veranstaltung, die vom 14. bis 18. Oktober hätte stattfinden sollen, in diesem Jahr in gewohnter Art und Weise durchführbar wäre.

Inzwischen wurden die teilweise restriktiven Corona-Maßnahmen im ganzen Bundesgebiet wieder zurückgefahren, doch auch am Tegernsee ist man sich sicher, dass das Virus "unseren Alltag und unseren Lebensstil noch lange und fundamental beeinflussen wird", wie es in der Pressemitteilung der Festival-Leitung heißt.

"Genauso wie ein hochwertiges Filmprogramm und eine tolle Festivalatmosphäre liegen uns die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste am Herzen. Deswegen haben wir uns mit großem Bedauern entschlossen, das diesjährige Festival abzusagen", so Johannes Hagn zu dem Entschluss. Man hätte die gesundheitliche Sicherheit der erwarteten 7000 Besucher nicht garantieren können.

Die 18. Ausgabe des Bergfilm-Festivals wird nun vom 13. bis 17. Oktober 2021 stattfinden.

1 Kommentar

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Klaus Hergesheimer

Im Oktober werden wir andere Probleme als das Corona-Virus haben. Der besondere Aktionismus in diesen Tagen treibt die Ängstlichen in Scharen zurück in die Arme der Regierung. Da kann man gar nicht “brutalst möglich” genug die Grundrechte beschränken (und beschädigen). Denn die Ängstlichen können gar nicht genug bekommen von Einschränkungen, Vorschriften und Verboten. Damit können sie ihre irrationalen Ängste, in die sie durch Regierung, RKI und Medien getrieben wurden, etwas beruhigen und sich sicherer fühlen. Die Folgen des Lockdowns werden indes wirklich dramatisch sein. Stichworte: Wirtschaftskrise, Rezession oder gar Depression, neue Staatsschulden im großen Ausmaß, die Risiken, dass die Target2-Forderungen ausfallen und die EURO-Zone auseinanderfällt, massenhaft Firmenpleiten, vernichtete Existenzen und eine hohe Arbeitslosigkeit in ganz Europa… Da DARF es sich doch gar nicht erweisen, dass der Lockdown mit seinen verheerenden Folgen unnötig war. Deshalb MUSS - notfalls entgegen der objektiven Erkenntnis - das Virus ein ganz gefährliches sein. Und deshalb KANN es auch nur ganz langsam Lockerungen geben, weil jederzeit Rückfall möglich usw... SONST müssten die Politiker ihre panische (oder opportunistische?) Überreaktion als Fehler eingestehen und die Verantwortung für die Folgen übernehmen... So können sie sich aber als Retter vor einer vorgeblichen atastrophe feiern (lassen).