Zwei Bergsteiger haben im obersteirischen Gesäuse die noch herrschenden winterlichen Bedingungen unterschätzt und sind in Not geraten.

Die beiden Bergsteiger aus der Steiermark und Oberösterreich planten am Samstag die große Gesäuseüberschreitung, um die Hochtor-Gruppe (2.369 m) zu begehen.

Beim Abstieg vom Hochtor über den Ostgrat in Richtung Peternscharte, stießen die Bergsteiger östlich des Gipfels auf winterliche Bedingungen. Dafür waren sie nicht ausgerüstet und setzten einen Notruf ab. 

Es folgte ein Einsatz des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, eines Polizeihubschrauber des Bundesministeriums für Inneres sowie der Alpinpolizei Liezen. Die Bergsteiger konnten unverletzt ins Tal gefolgen werden und räumten selbst ein, die winterlichen Bedingungen unterschätzt zu haben. 

1 Kommentar

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Bernd Spiel auf unserer Facebook-Seite

Die haben wohl wenig Bergerfahrung sonst kommt man nicht auf so eine Idee. Schnee um diese Jahreszeit im Gebirge ist anzunehmen!