Klimaschutz-Bewegung möchte virtuell auf den Klimawandel aufmerksam machen.

"Wir streiken unter besonderen Umständen. Corona fordert von uns einen harten Sprint zur Eindämmung der Pandemie, derweil bleibt die Klimakrise für alle der Marathon", so der Sprecher von Fridays for Future Hamburg, Arnaud Boehmann.

Öffentliche Protestkundgebungen, wie hier am 06.03.2020 in Hamburg, sind derzeit aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht möglich.

| © Imago / Müller-Stauffenberg

Nachdem es in den vergangen Wochen im Schatten der Corona-Krise sehr still um die Klimaschutz-Bewegung geworden war, möchten die Aktivisten und Aktivistinnen am 24. April wieder ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzen; diesmal allerdings nicht auf der Straße, sondern virtuell im World Wide Web. 

Laut Fridays for Future sind alle Teilnehmer*innen dazu aufgerufen, Plakate, Banner und Schilder zu basteln, diese "in Fenstern, an Briefkästen, am Arbeitsplatz, im Baum vor der Haustür, im Ladeneingang oder wo sonst" zu platzieren und abzufotografieren. 

Unter dem Hashtag #Netzstreikfürsklima sollen die Foto- und Videobeiträge dann auf den bekannten Social-Media-Plattformen geteilt werden. 

Zudem können sich auf der Website www.fridaysforfuture.de/netzstreikfuersklima alle Streikenden mit Foto und Standort eintragen. Auf Youtube wird ab 12:00 Uhr ein Livestream "mit coolem Programm" übertragen.

Der Landesbund für Vogelschutz und der Naturschutzbund Deutschland zählen zu den Unterstützern des Aktionstages. 

"Die Politik handelt entschlossen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nun gilt es, diese Entschlossenheit auch im Kampf gegen die Klimakrise zu beweisen", so Helmut Beran, Geschäftsführer des Landesbundes für Vogelschutz.

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