Roger Schäli widmete sich bei seiner achten Patagonien-Expedition diesmal den "kleineren" Gipfeln. Für den Profi-Alpinisten haben diese aber durchaus in sich, wie er hier erzählt.

Wir hatten eine geniale Zeit in El Chalten. Die Bedingungen ließen leider nicht das zu, was wir eigentlich vorhatten, doch aus unserer Sicht haben wir das Beste draus gemacht und sind super vorbereitet, um nächstes Jahr zurück zu kommen. 

Jedoch habe ich realisiert, dass die grossen Patagonien-Gipfel über die klassischen Routen zum Teil leichter zu besteigen sind, als die „kleineren“ Gipfel wie Aguja Saint-Exupéry und Aguja Rafael, welche Jonas und ich sie dieses Jahr bestiegen haben. 

Oder auch dass es nach einigen erfolgen über klassische Routen auch deutlich anspruchsvoller wird, in Patagonien neue und sehr komplexe Träume zu verwirklichen. 

Ehrlich gesagt habe ich diese „kleinen“ Gipfel etwas unterschätzt und es war in unserem Fall sogar so, dass Jonas mit deutlich weniger "Patagonien-Erfahrung" Dank seiner respektvollen und super vorbereiteten Tourenplanung einen wesentlichen Teil zu unserem Erfolg beitragen hat! 

Also ein grosses Kompliment dem jungen Bergsteiger und Freund! Auch nebst dem Klettern und Bergsteigen war es eine wunderbare Reise. Wir durften viele neue Freundschaften schliessen und alte Freunde wieder treffen.

Klickt Euch durch die Fotogalerie mit Impressionen der Patagonien-Expedition:

Text von Roger Schäli

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