Bergsteigen fördere die "Werte des Miteinanders und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur".

Auf einer Konferenz in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota wurde der Alpinismus in die über 500 Titel umfassende Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. 

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Video: Ein Plädoyer für den Alpinismus. 

Die Schweiz, Italien und Frankreich hatten bei der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) den Vorschlag eingereicht.

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Auf der Webseite der deutschen UNESCO-Kommission heißt es dazu zur Begründung: 

"Das Klettern und Wandern im Gebirge basiert auf vielfältigem Wissen über die Natur- und Wetterverhältnisse sowie die eigenen körperlichen Fähigkeiten. Der Alpinismus kann außerhalb fester Strukturen ausgeübt werden. Er betont Werte des Miteinanders und des verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur."

Seit 2003 unterstützt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur durch das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes den Erhalt von Traditionen, Kulturformen und Bräuchen. 

Deutschland, als einer von mittlerweile 178 Vertragsstaaten, ist dem Übereinkommen 2013 beigetreten. 

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2 Kommentare

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eganahl

Neue Kletterrouten sollten nur noch dann zugelassen werden wenn nicht ganze Wände mit Bohrhaken zugepflastert werden. Man eine Wand wieder in ihrem ursprünglichen zustand hinterlassen!

Frank Luthe auf Facebook

Wenn es hilft, diese Werte allen Menschen zu vermitteln, dann gerne.