Der 31-Jährige kam am Mittwoch bei einer Tour im mexikanischen Klettergebiet El Potrero Chico ums Leben.

Nach übereinstimmenden Medienberichten seilte sich Gobright gerade mit seinem Seilpartner Aidan Jacobson synchron in der Route "Sendero Luminoso" ab, als das Unglück passierte. 

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Wie genau sich der Unfall zugetragen hat, ist noch unklar. "Ich war etwas über ihm. Ich links, er rechts. Plötzlich habe ich einen Ruck gespürt und wir sind gestürzt", so Jacobson im US-Magazin Outside. "Es passierte alles rasend schnell. Er schrie, ich schrie. Und dann sah ich sein blaues Gramicci-Shirt über die Klippe verschwinden."

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I’m so sorry to hear that @bradgobright just died in a climbing accident. He was such a warm, kind soul - one of a handful of partners that I always loved spending a day with. I suppose there’s something to be said about being safe out there and the inherent risks in climbing but I don’t really care about that right now. I’m just sad for Brad and his family. And for all of us who were so positively affected by his life. So crushing. Brad was a real gem of a man. For all his strengths and weaknesses (like his insanely strong fingers, or living out of a Honda Civic...) at the core he was just a good guy. I guess there’s nothing really to say. I’m sad. The climbing world lost a true light. Rest in peace...

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Während Jacobsons Sturz von einem Busch abgebremst wurde und der Kletterer auf einem Felsvorsprung liegen blieb, hatte Gobright weit weniger Glück: Der 31-Jährige stürzte rund 300 Meter in die Tiefe.

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Wahrscheinlich deshalb, so die Vermutung seines Kletterpartners, weil dabei ein Haken aus der Wand ausgebrochen sei. Die Extremkletterer hatten es zudem versäumt, so räumte Jacobson ein, an den Enden ihres 80-Meter-Seiles Knoten anzubringen.

Gobright zählte zu den besten Free Solo-Kletterern der Welt. 2017 konnte der Kalifornier zusammen mit Jim Reynolds einen neuen Besteigungsrekord in der "Nose" aufstellen.

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David Winter auf Facebook

Mein Mitgefühl an die Angehörigen.