In den vergangenen Tagen haben sich alpenweit mehrere schwere, teilweise sogar tödliche Unfälle ereignet.

Pidinger Klettersteig: Bergsteiger von Felsbrocken getroffen

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Noch verhältnismäßig glimpflich ist am Sonntag ein Unfall am Pidinger Klettersteig verlaufen. Ein 30-jähriger Ingolstädter, der sich mit einer Begleiterin gerade im Aufstieg befand, war von einem ausgebrochenen Felsbrocken mitgerissen worden und in die Selbstsicherung gestürzt. Dabei erlitt der Mann, der in der Umlekung hängen blieb, mittelschwere Verletzungen an beiden Unterschenkeln. Zwei hinzukommende Klettersteiggeher konnten den Verunglückten in ein flacheres Teilstück bringen und dort Erste Hilfe leisten. Wenig später wurde der Ingolstädter von einem Notarzt und einem Bergretter weiter medizinisch versorgt. Seine Begleiterin setzte die Tour fort und gelangte über den Normalweg zurück zur Koch-Alm; von dort wurde sie von der Bergwacht ins Tal gefahren.

Tödlicher Unfall im Pinzgau

Eine Herbstwanderung endete für einen Mann aus Traunreut am Sonntag tödlich. Der 48-Jährige war zusammen mit drei Freunden von einer angemieteten Hütte zu einer Wanderung in den Chiemgauer Alpen aufgebrochen. Nach kurzer Zeit verlies die Gruppe den markierten Weg und geriet in schwieriges Gelände. In einer steilen Passage rutschte der Oberbayer auf nassem Laub aus und fiel rund 30 Meter tief über eine Felswand in eine Rinne. Bei dem Sturz erlitt der Mann laut Medienberichten schwere Kopfverletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag.

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Tödlicher Unfall am Aescher

Am Samstag hat sich im Kanton Appenzell-Innerrhoden ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Mann ums Leben gekommen ist. Der 65-jährige Wanderer war zusammen mit drei Begleitern gerade vom Aescher in Richtung Chobel unterwegs, als er aus bisher noch ungeklärter Ursache ausrutschte und über eine Felswand über 50 Meter in die Tiefe stürzte. Für den versierten Bergsteiger kam jede Hilfe zu spät. 

Bergwanderin erliegt Verletzungen

Auf einem Gebirgswanderweg oberhalb von Seelisberg im Kanton Uri ist am Sonntag eine Berwanderin schwer verletzt worden. Die 64-Jährige wollte zusammen mit ihrem Mann gerade eine Couloir queren, als sie aus unbekannter Ursache den Halt verlor und rund 100 Meter in die Tiefe stürzte. Die Frau erlag am Montag ihren lebensbedrohlichen Verletzungen, die sie sich bei dem Sturz zugezogen hatte.

Wanderin kommt im Berner Oberland ums Leben

Gemeinsam mit einem Begleiter wollte eine 31-jährige Schweizerin am Samstag von der Wengernalp zur Silberhornhütte aufsteigen. Aus nicht näher bekannten Umständen verlor die Frau das Gleichgewicht und stürzte in der Folge mehrere Meter in die Tiefe. Die wenig später an der Unfallstelle eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der 31-Jährigen feststellen.

Lawinenabgang in Saas-Fee

Bei einem Lawinenabgang sind am Samstag vier Skitourengeher verschütet worden. Alle vier Personen konnten von den schnell eintreffenden Rettungskräften unverletzt aus dem Schnee befreit werden. Medienberichten zufolge waren an dem Einsatz rund 60 Helfer und zwei Rettungshelikopter beteiligt. 

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