Vier Weltpremieren, ein Oscar-Gewinner und packende Filme: Auch die 17. Ausgabe des Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee bietet den Zuschauern wieder ein abwechslungsreiches Programm.

79 Filme aus 30 Ländern haben es in diesem Jahr ins Programm des Tegernseer Bergfilm-Festivals geschafft. Welcher Beitrag den begehrten "Großen Preis der Stadt Tegernsee" gewinnen wird, entscheidet am Ende die sechsköpfige Jury.

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Erstmals beim Bergfilm-Festival Tegernsee zu Gast: Reinhold Messner.

| © Imago / Future Image

Vier Weltpremieren werden zwischen den 16. und 20. Oktober am Tegernsee zu sehen sein:

Da wäre einmal das charmante Porträt des österreichischen Skilehrers Toni Sponar, der nach seiner Auswanderung nach Amerika seit mehr als 50 Jahren jedes Jahr zwei Skisaisonen erlebt – in Colorado und in Chile; dann das Kurzfilm-Experiment "Wenn der Berg spricht" des Rosenheimer Filmemachers Puria Ravahi.

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Erstmals besucht Reinhold Messner das Tegernseer Festival und bringt seinen neuesten Film mit: In seiner Dokumentation "Mythos Cerro Torre" beschäftigt er sich mit der umstrittenen Erstersteigung dieses patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri. 60 Jahre danach fügt Reinhold Messner jene Puzzleteile zusammen, die Cerro-Torre-Experten entdeckt hatten und die Maestris Behauptungen widerlegen. Die Weltpremiere von "Mythos Cerro Torre – Reinhold Messner auf Spurensuche" wird am 19.10. zu sehen sein.

1980 startet der bayerische Student Franz Heigermoser, um als erster Mensch den Nil von der Quelle bis zur Mündung mit einem Kajak zu befahren. 5700 Kilometer liegen hinter ihm, als er nach neun Monaten Luxor erreicht. Doch dann verschwindet er. Filmemacher Bernhard Aicher suchte nach Spuren des verschollenen Abenteurers und zeigt nun erstmals seine filmische Recherche "Tod auf dem Nil".

Anlässlich des 100. Geburtstags von Edmund Hillary am 20. Juli 2019 steht die Retrospektive des Bergfilm-Festivals in diesem Jahr ganz im Zeichen des 2008 verstorbenen Neuseeländers. Festival-Direktor Michael Pause wird am 17. Oktober die beiden Dokumentationen "The Ascent of Everest" und "Beyond Everest – Der Everest war nur ein Anfang" vorstellen.

Gedacht wird in diesem Jahr auch an die Extrembergsteiger David Lama und Hansjörg Auer, die im April dieses Jahres mit ihrem Seilpartner Jess Roskelley in Kanada tödlich verunglückten. Die bewegenden Dokumentationen "David Lama im Porträt" und "Hansjörg Auer – No turning back" führen eindringlich vor Augen, was die beiden Tiroler zu Ausnahme-Alpinisten machte.

Viel Publikum wird am Freitag erwartet, wenn mit "Manaslu - Berg der Seelen" die von Gerald Salmina verfilmte Lebensgeschichte Hans Kammerlanders zu sehen sein wird; und dann natürlich am Samstag, wenn mit "Free Solo" ein waschechter Oscargewinner im Programm läuft.

Umfassende Informationen zum Programm des 19. Bergfilm-Festivals Tegernsee findet Ihr unter www.bergfilm-tegernsee.de.

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