Mit einem selbstgebautem Raketenantrieb düst Yves Rossy über das "schönste Bauwerk der Welt".

Yves Rossy ist ehemaliger schweizer Kampfpilot und liebt offensichtlich den außergewöhnlichen Adrenalinkick. Mit seinem selbstgebauten Raketenantrieb auf dem Rücken fliegt er über die Dolomiten. Mit dem Jet Pack mit Flügeln aus Carbon erreicht er bis zu 300 km/h. 

- Anzeige -

Der 59-jährige Schweizer studierte Ingenieurswissenschaften und war dann Berufspilot bei der Schweizer Luftwaffe. Heute arbeitet er als Pilot bei der Fluggesellschaft Swiss und entwickelt seit 1996 nebenbei seinen Ein-Mann-Düsenjet. 

Zusammen mit einem Forschungs- und Entwicklungsunternehmen gelang Rossy nach mehreren Entwicklungsschritten die Konstruktion des Fluggeräts "Jet Wing". Der Fluggleiter wird auf den Rücken geschnallt und besteht aus einem aufklappbaren starren Flügel aus Carbon. Daran sind vier Antriebsaggregate angebracht, die so heiss werden (etwa 700°C), dass Rossy mit einem Feuerschutzanzug fliegt. 

- Anzeige -

Seht Euch das Video zu seinem Flug über die Dolomiten an:

Mit diesem Gerät kann er im kontrollierten Horizontalflug etwa zehn Minuten lang mit Geschwindigkeiten zwischen 120 und 300 km/h ohne weitere Hilfe fliegen. Gestartet wird normalerweise aus einem Flugzeug, gesteuert mit dem Körper. Mittlerweile ist die Technik der Konstruktion so weit fortgeschritten, dass auch schon Bodenstarttests erfolgreich verliefen. Zur Landung braucht "Jetman" einen Fallschirm.

Die Geschichte des "Jetman" wurde bereits verfilmt. Hier seht Ihr den Trailer:

Mit seinem Jet Pack flog Yves Rossy 2008 bereits schon über den Ärmelkanal (35 km in 13 min). 2011 überquerte er den Grand Canyon und ein Jahr später flog er über Rio de Janeiro. 2015 begleiteten Rossy und ein Kollege mit den Flugkonstruktionen einen Airbus A380. 

Jetman vor der Kulisse des Mount Fuji Japan

| © Picture Alliance
- Anzeige -

0 Kommentare

Kommentar schreiben