Das TV-Wochenprogramm für Bergsteiger vom 20. bis 26. Mai.

Montag, 20. Mai

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Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers: Vom Gletscher geformt

"Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers" ist eine opulente filmische Reise durch eines der schönsten Länder der Welt. Vom der schneebedeckten eisigen Welt des Hochgebirges mit seinen mächtigen Gletschern, tosenden Wasserfällen und reißenden Gebirgsbächen, durch die letzten Urwälder bis zum warmen Steppensee, folgt die Dokumentation den Spuren des Wassers - dem Element, das die vielfältige Natur dieses Landes geprägt hat wie kein anderes.

Das sind die besten "Wasser-Bilder" aus den Bergen der ALPIN-Leser:

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Wo Österreich den Himmel berührt: Die österreichischen Alpen sind eine faszinierende Welt mit berühmten Gipfeln. Der 3.798 Meter hohe Großglockner ist nicht nur die markanteste Spitze im Nationalpark Hohe Tauern, sondern auch so etwas wie der österreichische Mythenberg. 8.000 Menschen stehen in guten Sommern auf seinem Gipfel. Doch im Winter ist es eine einsame Welt. 

Österreichs Wilder Osten: Während am höchsten Punkt Österreichs lange noch Einsamkeit herrscht, hat am tiefsten Punkt, dem Neusiedler See, längst der Frühling begonnen. Millionen Zugvögel kehren aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück. Zum Kuckuck! Zurück ist auch ein ganz spezieller Vogel. Der Kuckuck baut kein Nest, brütet keine Eier und zieht keine Jungen groß. Er lässt andere für sich arbeiten. Mit raffinierten Tricks hat er sein Brutgeschäft ausgelagert. Arte, 18.35 Uhr

Mittwoch, 22. Mai

Bergsturz - Die Alpen in Bewegung

Noch ragt er imposant in den Himmel: der Hochvogel, einer der höchsten Berge der Allgäuer Alpen. Forscher rechnen allerdings damit, dass schon bald ein Großteil des Gipfels abbrechen wird. Es wäre der vermutlich größte Felssturz der vergangenen 3.000 Jahre in den Nordalpen. Aber nicht nur am Hochvogel sind die Berge in Bewegung. Im Herbst 2018 musste beispielsweise die Brennerautobahn gesperrt werden, nachdem dort Muren bis auf die Straße gerutscht waren. Solche Ereignisse werden wohl zunehmen, denn der Klimawandel verstärkt die natürliche Erosion. Umso wichtiger werden in Zukunft Frühwarnsysteme. Zwei Sendetermine: SWR Fernsehen, 11.15 Uhr, WDR Fernsehen, 13.05 Uhr

Freitag, 24. Mai

Hessische Hütten - zu Hause in den Bergen (2): Die Darmstädter Hütte im Verwall

Hoch über dem berühmten Skiort St. Anton steht in einem wilden Hochgebirgskessel die Hütte des Darmstädter Alpenvereins. Umgeben von mächtigen Dreitausendern und einem der schönsten Klettergärten der Alpen, spürt der Besucher dort noch die Bergromantik vergangener Tage. Die Darmstädter Alpinisten lieben ihre Hütte: Kletterer wie Wanderer sind gerne hier. Der Film begleitet die Kinder- und Jugendgruppe des Vereins bei einer Kletterwoche und führt durch die Verwallrunde, eine fünftägige Tour von Hütte zu Hütte durch die Verwallgruppe. hr-fernsehen, 20.15 Uhr

Im Rausch der Höhe - Zu Fuß über die Alpen

Eine der größten Herausforderungen für alle Hobby-Wanderer ist die Überquerung der Alpen. Die beliebteste Strecke und der Klassiker unter ihnen ist die Tour von Oberstdorf nach Meran. Zu Fuß über die Alpen - da wird ein Mythos abgeschritten. Durch blühende Bergtäler hinauf in eisige Höhen, bepackt mit Vesperbrot, Ersatzjacke und Blasenpflastern, genau wie früher - und doch hat das heutige Wander-Erlebnis jeden Hauch von Spießigkeit verloren. Trendige Funktionskleidung in leuchtenden Farben ersetzt Seppl-Hut und rote Socken, die Wanderkarte wird von der App auf dem Smartphone ersetzt.

Das ZDF-Team ist von Anfang bis Ende mit dabei, um gemeinsam mit Judith und Tim, Peter und Andreas sowie den anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland das Abenteuer "Alpenüberquerung" zu meistern. Neun lange Tage Marschieren von Hütte zu Hütte, bei gutem und bei schlechtem Wetter, egal ob Sonnenbrand, Blasen oder Erschöpfung das Wohlbefinden trüben. Keiner von ihnen hat bisher eine derart lange und anspruchsvolle Tour unternommen. Es ist nicht nur die Sehnsucht nach dem Rausch der Höhe, nach Stille und Natur, die sie antreibt, sondern auch der Wunsch, das eigene körperliche Limit zu kennenzulernen.

Die 34-jährige Chemielaborantin Judith ist typisch für die neuen Trendsetter: Sie entdeckt das intensive Naturerlebnis zu Fuß als Gegenpol zu Handy, Computer und sozialen Netzwerken. Wandern hat sich als beliebtester Freizeitsport in Deutschland etabliert, zur Freude der Outdoor-Hersteller, die sich über märchenhafte Wachstumszahlen freuen. Natürlich wird auch gepostet, damit Freunde und Verwandte mitverfolgen können, welche Gipfel man erklommen hat. Doch es werden auch Gespräche über Gott und die Welt geführt, es wird nachgedacht - und geschwiegen. Die Entdeckung der Langsamkeit und der Stille als Kontrast zum Leben auf der Überholspur, zur ständigen Reizüberflutung - das ist es, was die Wanderer suchen. Phoenix, 20.15 Uhr

Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher

Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen. Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometern Gletscher zwei verloren. 

Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. In der Schweiz werden bereits Siedlungen zurückgebaut, Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen.

Ein halbes Jahr haben die Autoren die Alpen beobachtet, von Slowenien bis in die Schweiz - eine Abschiedsreise zu den Gletschern. Phoenix, 21.45 Uhr

Traumroute durch die Alpen - Der Bernina-Express

Sie gilt als schönste Bahnfahrt der Welt: die Alpenüberquerung mit dem Bernina-Express. Spektakuläre Landschaften und architektonische Meisterwerke gibt es auf dieser Fahrt zu bestaunen. Der Bernina-Express ist ein einmaliges Erlebnis: Bergseen und Gletscher ziehen an den Fenstern vorbei und im nächsten Augenblick säumen Palmen die Trasse der Rhätischen Bahn und Italianità macht sich breit. 

Die Strecke der Albula- und Berninabahn ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Auf der Fahrt von Chur nach Tirano fährt die Bahn über 196 Brücken und durch 55 Tunnel. Einer der Höhepunkte ist der 65 Meter hohe Landwasserviadukt, der in einen Tunnel mündet. Für die 144 km lange Strecke von Chur ins italienische Tirano braucht der Zug vier Stunden. Phoenix, 22.30 Uhr

Sonntag, 26. Mai

Europa ungezähmt - Die Alpen

Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind.1200 Adlerpaare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt. 3sat, 8.00 Uhr

Unsere wilde Schweiz - Der Vanil Noir

Nahe der Heimat des berühmten Gruyère-Käses thront das Juwel der Voralpen: der Vanil Noir. Er zählt nicht zu den höchsten Berge der Schweiz, besticht aber durch die wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes - ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber. 3sat, 10.50 Uhr

Unsere wilde Schweiz - Der Aletschgletscher

Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna. Der Masseverlust ist so dramatisch, dass als Erklärung eine natürliche Wetterschwankung allein nicht ausreicht. 3sat, 11.40 Uhr

Unsere wilde Schweiz - Das Verzascatal

Das Verzascatal mit seinen pittoresken Dörfern und dem smaragdgrünen Fluss, der sich durch eine einzigartige Felslandschaft schlängelt, gilt als eines der schönsten Täler südlich der Alpen. Es ist ein raues, wildes Tal mit mächtigen Wasserfällen und seltenen Tieren. Durch seine Abgeschiedenheit konnte es bis heute viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. Obwohl der Tourismus immer wichtiger wird, pflegen die Bewohner weiterhin die alten Traditionen. 3sat, 12.35 Uhr

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