Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi setzen Honnolds Free Solo-Begehung von "Freerider" eindrucksvoll in Szene.

 "Mondlandung des Free-Solo-Kletterns" (Tommy Caldwell), "Meilenstein in der Klettergeschichte" (Thomas und Alexander Huber), "Es gibt keine Superlative, welche diese Leistung auch nur annähernd würdigen könnte" (Stephan Glowacz): 

Dürfen sich über eine Oscar-Nominierung freuen: Alex Honnold, seine Freundin Sanni McCandless sowie die Filmemacher Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin (v. links).

Dürfen sich über eine Oscar-Nominierung freuen: Alex Honnold, seine Freundin Sanni McCandless sowie die Filmemacher Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin (v. links).

| © Picture Alliance

Als Alex Honnold seine Free Solo-Begehung der Huberbuam-Route "Freerider" am El Capitan Anfang Juni 2017 publik machte, verneigte sich die gesamte Weltelite des Klettersports vor der herausragenden Leistung des US-Amerikaners.

Eine ungefähre Ahnung davon, was es bedeutet, 33 Seillängen absolut ungesichert durch eine senkrechte, rund 1000 Meter hohe Wand zu klettern, bekommen nun auch Nichtkletterer ab dem 21. März. Dann nämlich läuft "Free Solo" deutschlandweit in den Kinos an. 

Video: Der offizielle Trailer von "Free Solo".

Der Dokumentarfilm des Ehepaars Jimmy Chin ("Meru") und Elizabeth Chai Vasarhelyi lässt einem über 100 Minuten das Blut in den Adern gefrieren, vergisst dabei aber nicht, die komplexe Persönlichkeit des Kletter-Stars näher zu beleuchten.

Nicht ohne Grund gehört "Free Solo" zu den diesjährigen Oscar-Anwärtern in der Kategorie Dokumentarfilm; andere Auszeichnungen, wie etwa einen Preis bei den renommierten British Film Awards (BAFTA), konnte die National Geographic Produktion bereits abräumen.