Unter der Leitung von Dörte Pietron werden sechs neue Nachwuchsalpinistinnen ausgebildet.

Im Jahr 2000 wurde das Förderprogramm des Alpenvereins ins Leben gerufen, vor sechs Jahren dann erstmals auch ein reiner Frauen-Expeditionskader gebildet. Inzwischen hat sich die Bergsteiger-"Talentschmiede" zu einem wahren Erfolgsmodell gemausert: Denn so viele Bewerbungen (25) wie in diesem Jahr konnte der DAV noch nie verzeichnen.

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Gruppenbild mit Damen: Cheftrainerin Dörte Pietron (im hellgrünen Top) mit ihren neuen "Schützlingen".

| © DAV

Von den insgesamt 16 Teilnehmerinnen des Sichtungscamps in Chamonix schafften am Ende sechs den Sprung in den Expeditionskader. Die Auswahl fiel Cheftrainerin Dörte Pietron, die von fünf weiteren Bergführerinnen und Bergführer unterstützt wurde, diesmal nicht leicht.

"Am Samstag sind wir in drei unterschiedlichen Gruppen zur Tour Ronde-Überschreitung aufgebrochen. Und siehe da, selbst oben auf dem Gipfel kamen alle drei Gruppen gleichzeitig an", erinnert sich die Profibergsteigerin, die nun zum insgesamt dritten Mal das Frauenteam betreuen wird.

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Der aktuelle Expeditionskader wird nun von den talentierten Nachwuchsalpinistinnen Raphaela Haug (22), Veronika Hofmann (22), Eva Lochner (22) , Jana Möhrer (24), Laura Tiefenthaler (20) und Elena Wiewiora (22) gebildet.

Im September trifft sich der Expedkader dann zum ersten Trainingscamp "Alpinklettern" in Südtirol. Für die nächsten zweieinhalb Jahre sind dann diverse weitere Trainingscamps in Planung, die sich traditionell um die Themen Eisklettern, Big Wall Klettern, Lawinenkurs, Höhenmedizin etc. drehen. 

Am Ende der Ausbildung soll das Frauen-Team in der Lage sein, eigenständig Erstbegehungen und Erstbesteigungen in den Bergen der Welt zu realisieren.

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