Ein BR-"Kontrovers" zum Thema "Kollaps am Berg".

Die Pandemie war wie ein Brandbeschleuniger. Im Landkreis Miesbach kochten die Emotionen hoch: über die Ausflügler aus München, die während des Lockdowns in Massen in die Berge flüchteten. 

Ein Beispiel dafür, dass die Grenzen der Belastungen in den Alpen erreicht sind. Allerdings gab es viele der Probleme schon vor Corona. 

Das BR-Magazin "Kontrovers" beschäftigt sich mit der Frage, wie der Besucher-Ansturm in den Bayerischen Alpen gesteuert werden kann.

Hier könnt ihr die Sendung vom 24. Februar direkt ansehen:

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Web-Angebot "Ausflugs-Ticker Oberbayern"

Wie die Ströme an Tagestouristen sinnvoll steuern? Darüber hat man sich auch beim Tourismusverband Oberbayern München e.V. Gedanken gemacht. Ein Lösungsansatz könnte der neue  "Ausflugs-Ticker Oberbayern" sein, der auf der Website oberbayern.de zu finden ist. 

Mit Hilfe des Live-Tickers, so hoffen die über 10 oberbayerischen Tourismusregionen, die das Projekt mittragen, könnte die Situation an den touristischen Hot Spots ein Stück weit entzerrt werden. Denn Der Web-Service soll Touristen wie Einheimische darüber in Echtzeit informieren, "was, wie und wo in Oberbayerns Regionen gerade möglich ist."

Andrea Streiter, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Inn-Salzach, gegenüber dem BR: "Es wäre zum Beispiel denkbar, dass im Chiemsee-Alpenland oder Berchtesgadener Land oder Chiemgau-Tourismus die Wanderparkplätze belegt sind und dass von dort aus gemeldet wird, dass keine Parkplätze mehr zur Verfügung stehen. Dann kann sich der Tagesgast überlegen, ob er woandershin fährt."

Bei der Vorstellung des Oberbayern-Tickers im Sommer 2020 wurde auch eine eigene App ins Spiel gebracht; auf die müssen Interessenten aber offenbar noch etwas länger warten. 

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