Expert*innen des DAV geben im Video Tipps zum guten Start in den Corona-Winter.

Der Winter naht und mit ihm die Ski- und Schneeschuhtouren-Saison!

Und es wird wegen der Corona-Pandemie ein ganz besonderer: Derzeit dürfen Wintersportler*innen nicht ins Ausland fahren (es sei denn sie gehen anschließend in Quarantäne) und gleichzeitig dürfen die Skigebiete bis mindestens 10. Januar ihren Betrieb nicht aufnehmen. Derzeit erscheint es durchaus wahrscheinlich, dass das Aussetzen der alpinen Skisaison noch über dieses Datum hinaus anhalten könnte.

Das bedeutet, dass Winter-Bergsportler*innen ihrer Leidenschaft bis auf Weiteres einzig in den heimischen Alpen werden nachgehen werden können. Egal ob auf klassischen Skitouren, auf Pistentouren, beim Langlaufen oder beim Winterwandern: Es wird aller Voraussicht nach einiges los sein in den bayerischen Alpen, vor allem in den Hot-Spots wie in Garmisch-Partenkirchen oder im Allgäu. Mehr dazu findet Ihr in unserem Artikel "Skitouren: Massenansturm in den bayerischen Alpen?".

Der Deutsche Alpenverein möchte Hilfestellung und Informationen für Wintersportler*innen in dieser dieser besonderen Situation geben, in der auch viele Anfänger*innen sich dem Thema Skitouren (auf Pisten) nähern werden.

Neben vielen anderen Aktivitäten diesbezüglich gab es am 16.12. eine Live-Sendung via YouTube, in der Expertinnen und Experten des DAV Tipps zum guten Start in den Winter gaben und Fragen aus dem Livechat beantworteten. 

Moderiert wurde die Sendung von Andrea Händel, Geschäftsbereichsleiterin Kommunikation und Marketing. Als Experten gaben Thomas Bucher, Pressesprecher des DAV, Markus Fleischmann, Bildungsreferent Alpin und Bergführer sowie Steffen Reich, Ressortleiter Naturschutz Auskunft unter anderem zu diesen Themen:

  • Impulsgespräch: Wie wird der Corona-Winter 20/21?

  • Wie bereite ich mich vor?

  • Welche Tour passt zu mir?

  • Wie reduziere ich das Risiko, in eine Lawine zu geraten?

  • Welche Ausrüstung benötige ich?

  • Was bedeutet es, natur- und sozialverträglich unterwegs zu sein?

Hier könnt ihr die etwa eineinhalbstündige Sendung im "re-live" ansehen:

2 Kommentare

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ThomasC

Was haltet ihr eigentlich von den Videos (Plattformen sind ja bekannt) diverser Hobbysportler (kein Ausbildung als Bergführer oä) mit medialer Geltungssucht, die mit hübschen Bildern und fröhlichen geschminkten Gesichtern und (Helm-)Kamera ihre "Wanderungen", die eigentlich (Hoch-)Touren sind, Dritte animieren völlig unvorbereitet, untrainiert und schlecht ausgerüstet mal eben über Kat. I/II, B/C diverse Gipfel zu besteigen bzw. gefährliche Skitouren zu gehen?
Jeder Vernünftige weiß doch prinzipiell, dass dort oben Gefahr besteht. Aber selbst ich habe schon die wahnsinnigsten Leute getroffen, die "mal eben" auf die Zugspitze wollten, absolut untrainierte Flachländler mit geliehenen Bergschuhen und noch nie über 500m gewesen - animiert durch Videos.
Gerade zu Corona-Zeiten wird ja gerne in die Natur gegangen.

Langerheinz

Hier noch kein Kommentar, so auch auf dem YouTube Kanal. Dort etwas über 11.000 Aufrufe. Heißt gut gerechnet gerade 1% der Alpenvereinsmitglieder interessiert sich was der Hauptverein so tut. Dabei sind die Beiträge Reich und Bucher nah an den Problemen. Gut den Josef am Beginn kann Mann/Frau sich schenken aber die alten Männer wollen nicht loslassen. Chapeau zum Beitrag des Bürgermeisters aus dem Priental, sieht die Probleme sieht aber auch Chancen - diese Denke fehlt den meisten aktuellen Bedenkenträgern. Berg frei Heinz Buchmann