Das Thema für April lautet: "Tierische Bergbewohner". Bis einschließlich 21. April könnt ihr eure Aufnahmen noch dazu einreichen.

Tiere am Berg in Szene zu setzen, ist gar nicht so einfach. Wie immer hat Profifotograf und ALPIN-Chefjuror Michael Martin einige Tipps für euch.

Jeder kennt die brillanten Kalenderbilder von Steinböcken, Adlern und Gämsen im Großformat vor imposanter Bergkulisse. Man ahnt gar nicht, was für ein Aufwand hinter diesen Bildern steckt. Deswegen sollte man generell seine Erwartungen herunterschrauben, will man Wildtiere in den Bergen fotografieren. Einfacher liegen die Dinge bei Kühen, Pferden und anderen Weidetieren. Aber auch hier kann es frustrierend sein, eine ganze Herde abzulichten, weil ein Tier steht immer falsch ...

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, die Berglandschaft in das Bild einzuziehen, doch leicht „verschwinden“ dann gerade Wildtiere im Bild, weil sie kaum im Geröllfeld oder im Bergwald auszumachen sind. Erfahrene Fotograf:innen greifen deswegen gerne zur Kamera, wenn das Tier oder gar die Herde exponiert auf einem Grat steht und gegen den Himmel freigestellt werden kann.

Grundsätzlich empfehle ich, Tiere nicht von oben zu fotografieren, denn das nimmt ihnen das Erhabene. Ein Steinbock, von unten gegen den Himmel freigestellt, kann dagegen sehr imposant sein.

+++ Hier findet ihr die Regeln des Fotowettbewerbs. +++

Da zumindest Wildtiere sehr scheu sind, wird man um den Einsatz von langen Brennweiten nicht herumkommen. Im Zeitalter der spiegellosen Systemkameras lässt sich auch ein 600er Tele auf den Berg schleppen, Spiegelreflexfotograf:innen werden kleinere Brötchen backen müssen. Abzuraten ist vom Digitalzoom in Kameras und Smartphones, denn die Bilder verlieren massiv an Schärfe und Brillanz.

Ganz anders liegen die Dinge bei kleinen Bergbewohnern. Schmetterlinge, Käfer, Raupen und Salamander fotografiert man am besten mit einem Makroobjektiv. Dazu habe ich letzten Monat Tipps gegeben.

Man hört schon heraus, dass die Tierfotografie in den Bergen keine schnellen Erfolge garantiert. Halte dich einfach an die goldenen Regeln der Fotografie - lohnenswertes Motiv, guter Bildaufbau, besonderes Licht, optimale Lichtführung - und du wirst irgendwann mit ein bisschen Glück deine ganz persönliche fotografische Trophäe an die Wand hängen können.

Hier könnt ihr euer Foto einreichen:

Der Preis für das beste Bild im April

Unser Preis für das beste Bild im April

Unser Preis für das beste Bild im April: Das Croz Fleece Jacket II von Vaude.

| © Vaude

Die Croz Fleece Jacket II ist eine leichte und im Bergsport universell einsetzbare, sehr technische Hybrid-Fleecejacke. Sie punktet mit einem bewegungsfreundlichen Schnitt und einem elastischen und atmungsaktiven Materialmix. Der Faserflor auf der Innenseite besteht aus Holzfasern und bleibt ungefärbt. Mikropartikel, die sich beim Waschen von der Fleece-Innenseite ablösen und in den globalen Wasserkreislauf gelangen, werden vollständig biologisch abgebaut. Das elastische Gewebe an den Seiten sowie an Schulter und Kapuze bringt mehr Bewegungsfreiheit und Abriebfestigkeit und schützt mit einem hohen Kragen vor Wind.

Wert: 130 Euro I vaude.com

Welche/r Fotograf:in den Preis für das beste Bild erhält (und welche fünf Bilder in der ALPIN-Juli-Ausgabe veröffentlicht werden), entscheidet alleine das Urteil der ALPIN-Jury.

Die Wertung der ALPIN-Jury mit Chefredakteur Bene Benedikt, Bildredakteurin Petra Darchinger, Portalmanager Holger Rupprecht sowie Chefjuror und Profi-Fotograf Michael Martin ist UNABHÄNGIG von der User-Wertung.

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