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Hoch hinaus ging es bei unserem Fotowettbewerb im Juni! Wie "Gipfelstürmer" gekonnt in Szene gesetzt werden können, erklärte Profi-Fotograf und Jury-Chef Michael Martin so:

Der Gipfel ist nicht nur der Höhepunkt sondern auch das meist fotografierte Motiv jeder Bergtour. Also muss man sich was einfallen lassen, will man es nicht bei einem banalen Foto vom Gipfelkreuz belassen. Hilfreich ist sicher, den Auf- oder Abstieg in das Bild einzubeziehen. Dies erfordert gute Planung und Kooperation der Bergkameraden. 

Beim Aufstieg bleibt der Fotograf/die Fotografin etwas zurück und verfolgt die aufsteigenden Bergkameraden auf den letzten Metern zum Gipfel im Sucher. Alles sollte stimmen: Abstand, Haltung, Position. Insofern kann man da auch mal mit Rufen dirigierend eingreifen, wenn die Gipfelstürmer allzu unkoordiniert die letzten Meter zurücklegen. Oder sie gar bitten, die Passage noch einmal zu gehen….

Echte Gipfelfotos haben oft das Problem, dass es auf manchen Gipfeln sehr eng zugeht. Hat man nicht gerade das Glück auf einem Doppelgipfel zu stehen und „herüber“ fotografieren zu können, hilft eine mitgeführte Fotodrohne, welche die ausgesetzte Lage eines Gipfels wunderbar betonen kann.

Oder man konzerniert sich auf Portraits, welches das Glück des Gipfelstürmer wiedergeben. In jedem Fall würde ich von Heldenposen am Gipfel abraten. Gute Bilder brauchen sowas nicht. Nach jedem Aufstieg folgt der Abstieg. Und auch hier lassen sich gute Bilder der erfolgreichen Gipfelstürmer machen. Das Gipfelkreuz im Vordergrund und die absteigenden Bergsteiger im Hintergrund. Oder der Blick von den Bergsteigern zurück zum Gipfel.

Das sind die Gewinner der Jury-Wertung:

Das sind die Gewinner der User-Wertung: 

Und hier könnt ihr alle eingereichten "Gipfelstürmer" noch einmal durchklicken: