Aus gegebenem Anlass präsentieren wir erstmals keine User-Wertung.

Bergpanoramen gut in Szene zu setzen, ist nicht ganz einfach. Das sieht auch unser Chef-Juror - Profifotograf Michael Martin - so:

"Wer Panoramen fotografiert, sollte einen guten Grund dafür haben, denn die Anforderungen sind höher als bei klassischen Formaten. Bei Panoramen kommt es schnell zu Verzeichnungen, wenn der Vordergrund zu nah heranrückt. Ferner sollte man zu extreme Panoramen vermeiden, denn sie verfehlen ihre Wirkung.

Ein ideales Panorama hat ein Seitenverhältnis von 3:1 und zeigt bei großem Bildwinkel viele Details. Statt mit dem Handy in Panoramafunktion den halben Horizont abzufahren, sollte man erst einmal überlegen, wo die seitlichen Bildkanten des Panoramas sein sollen. Wichtig sind auch der obere und untere Bildrand, der genug Himmel lässt und unten nicht abgeschnitten wirken soll.

Dann setzt man die Kamera an und macht für ein 3:1 Panorama fünf oder sechs Bilder, die sich zu einem Viertel oder Drittel überlappen müssen. Dabei achtet man darauf, dass die Ober- und Unterkante des Bildausschnitts kaum variiert. Fast alle Bildbearbeitungs-Softwares bieten die Funktion 'Bilder zusammenfügen'. Manchmal wird man auch noch gefragt, welche Projektionstyp man bevorzugt. Kurz den Computer rechnen lassen und fertig ist das perfekte Panorama."

Knapp 130 "extrabreite" Aufnahmen sind von unseren Usern eingereicht worden. Die Favoriten der ALPIN-Jury könnt Ihr hier durchklicken:

Traurige Premiere

Wir haben uns in der langen Geschichte des ALPIN-Fotowettbewerbs das erste Mal dazu entschlossen, die Siegerbilder der User-Wertung nicht in einer Slideshow zu veröffentlichen.

Wir bedauern dies sehr, möchten mit diesem Schritt aber auf eine Entwicklung hinweisen, die uns und vielen, die sich eine fairen Wettbewerb wünschen, schon länger "sauer" aufstößt. 

Denn nicht alle Teilnehmer*innen scheinen es mit unseren Teilnahmebedingungen so genau zu nehmen. Konkret: Bei der User-Wertung wird bisweilen munter - und unter Einsatz so mancher technischer Hilfsmittel - manipuliert. 10.000 abgegebene Stimmen für ein Bild - wie im Fotowettbewerb "Extrabreit" nun der Fall - sind der vorläufige Höhepunkt dieser traurigen Entwicklung.

Wer meint, sich auf Kosten anderer profilieren zu müssen, ist in unserem Wettbewerb fehl am Platz! 

Aus diesem Grund behalten wir uns ab sofort das Recht vor, Bilder aus der Wertung zu nehmen (sprich: zu löschen), bei denen deutliche Hinweise für eine Stimmenmanipulation vorliegen. 

All jenen, die sich im User-Ranking nach vorne schummeln, sei nochmals deutlich gesagt: Die ALPIN-Jury-Wertung ist 1. völlig unabhängig von der User-Wertung und 2. alleine entscheidend dafür, welche Bilder im Magazin gedruckt werden und welche/r Fotograf/in den Preis für das beste Bild bekommt.

Keine/r kann sich einen Preis oder einen Platz im Heft ermogeln! 

Lasst die Schummelei und lasst uns und allen fairen Mitspieler*innen den Spaß an unserem Fotowettbewerb!