Von der Payerhütte
geht es auf dem sogenannten
Felsenweg los. Er quert die
Nordwestflanke der Tabarettaspitze
(oft vereist!) und
steigt über felsiges Gelände
hoch bis zum Wandl.
Diese
mit Versicherungen versehene
Felspassage ist der technisch
schwierigste Teil des gesamten
Anstiegs. Aber auch das obere,
teils luftige Gratstück erfordert
höchste Vorsicht.
Nun quert man die etwas steile Traverse
(Steinschlag!) am oberen Ende
der Eisrinne, die inzwischen
in diesem Bereich ausgeapert
ist und die über das Bärenloch
hinaufführt zum Tschierfeck,
wo das Lombardi-Biwak steht.
Dieser Abschnitt ist in den
letzten Jahren durch den
starken Gletscherrückgang immer
heikler geworden und man
muss, egal ob in Fels oder Eis,
eine anspruchsvolle Rampe
überwinden (im Abstieg wird
abgeseilt). Nach dem Tschierfeck
folgt gleich ein ausgesprochen
spaltenreiches Gelände
und ein mit 35 Grad ziemlich
steiler Hang (besonders heikel
bei Blankeis).
Oberhalb des
Hangs erreicht man das sanfte
Ortlerplateau, wo es dann nur
mehr mäßig ansteigend im
Rechtsbogen weiter bis zum
Gipfel geht.