Aroser Rothorn
Tourenart:
Skitour
Schwierigkeit:
schwer
Höhenmeter:
1360 m
Gehzeit:
5 Std.
Höhe Tourenziel:
2980 m
Talort & Ausgangspunkt
Talort: Arosa, 1175 m.
Ausgangspunkt: Ramozhütte SAC zuhinterst im
Welschtobel, (2293 m). Ausdauernde
Tourengeher können
auch die ganze Strecke von
Arosa in einem Tag bewältigen.
Hüttenromantiker schlafen
in der Ramozhütte, die nicht
bewirtschaftet ist.
Route
Von der Hütte in
westlicher Richtung bis zum
Talkessel mit einem kleinen
See. Von hier nach Norden
und die steile Mulde (Sessels)
hinauf. Auf ca. 2750 m geht
es links über eine Rippe, die
am Schluss über einen kurzen,
aber steilen Aufstieg in einen
Kessel östlich des Gipfels
führt. Von da ist es nur noch
ein Katzensprung auf das
Rothorn.
Alpin-Tipp
Diesen und weitere attraktive Tourentipps finden Sie in unserem EXTRA Arosa im Winter aus ALPIN 10/2008.
Hier geht's zum Download.
Abfahrt
Abfahrt auf der Aufstiegsroute
oder direkt über die
Südostflanke, die in eine breite
Mulde übergeht (bis zu 35
Grad steil). Im Frühling muss
man oft um oder über große
Lawinenkegel steigen, was
die Aufstiegszeiten erheblich
verlängert.
Hütten
Ramozhütte, 2293 m.
SAC
Selbstversogerhütte, die nur im Sommer an Wochenende bewirtschaftet ist.
Kontakt:
http://ramoz.sacarosa.ch/
Hüttenzustieg
3 Stunden / 670 hm / 15 km / schwer
Stille Wanderung durch das von schroffen Felswänden
und vereisten Wasserfällen fl ankierte Welschtobel.
Ausgangspunkt:
Aroser Kläranlage im Talboden (1620 m).
Gehzeiten:
Kläranlage – Sandböden 1 ½ Stunden, Sandböden
– Gottlob – Ramozhütte 1 ½ Stunden.
Route:
Man folgt dem Bachbett hinein ins Welschtobel.
Nach 500 Metern verengt sich das Bachbett. Hier kann
man rechts über die Langlaufbrücke gehen und im Wald
auf dem Sommerweg weiterlaufen (die einfachere Variante
und bei wenig Schnee ratsam). Bei guter Schneelage
weiter durch das Bachbett, vorbei an mächtigen Wasserfällen,
bis die Loipe endet. Die nun folgenden 1,5
Kilometer sind vom wilden Welschtobelbach geprägt und
erfordern eine gute Routenwahl. Ab den Sandböden wird
das Tal breiter. Man hat Zeit, die herrliche Winterlandschaft
zu genießen und Kräfte für den letzten Anstieg
Gottlob zu sammeln. Entweder durch die Bachrinne oder
links über die Schulter. Oben liegt rechts die Ramozhütte.
Leider ist sie im Winter nicht bewirtschaftet.
Beste Zeit
Januar bis April.
Gehzeiten & Kletterlänge
Gehzeiten: Kläranlage – Ramozhütte
3 Stunden; Ramozhütte
– Gipfel 2 Stunden.
Autoren & Heftinfo
Diesen Tourentipp finden Sie in ALPIN 10/2008.
Tourentipp-Autor(en): Text: Franco Furger, Fotos: Urs Homberger
Heftinfo: Im Oktober-Heft präsentieren wir Ihnen in unserem Titelthema
Südtirol - Herbstwandern mit Dolomitenblick. Hütte des Monats:
Brandenburger Haus. Tourenbuch:
Brienzer Rothorn. Im Test:
Warme Jacken. Extrem ehrlich - Interview mit
Marko Prezelj. In unseren
zwei Extras: 38 Trekking-Touren und Arosa im Winter. Außerdem: die ALPIN Chronik -
Luis Stitzinger am Nanga Parbat.
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