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Trotz der hohen Anforderungen - Länge, Höhe, Ausgesetztheit und Kletterschwierigkeiten - muss man in der Hochsaison sehr früh aufstehen und flott unterwegs sein, wenn man an den Schlüsselstellen nicht im Stau stehen will.
Anreise
Bahn: über Chur nach Pontresina.Auto: über den Julierpass nach St. Moritz und von dort nach Pontresina oder von Landeck aus durchs Engadin.
Info
Kur- und Verkehrsverein Pontresina,CH-7504 Pontresina,
Tel. +41 81 8388300,
Fax 8388310,
www.pontresina.com
Bergführer
Bergsteigerschule Pontresina,CH-7504 Pontresina,
Tel. +41 81 8388333,
www.bergsteiger-pontresina.ch
Hütten
Tschiervahütte, 2573 m,SAC, bew. Mitte Juni bis Mitte Oktober,
Tel. Hütte +41 81 8426391, Tal 8330264,
mobil +41 79 3075787,
www.sac-bernina.ch
(Anmeldung in der Saison unbedingt nötig!)
Rifugio Marco e Rosa, 3609 m,
CAI, bew. Juli bis Ende August,
(Reservierung nicht möglich).
Tel. +39 347 2563096 für Notfälle.
Zustieg zur Tschiervahütte: Vom Bahnhof Pontresina auf einem Fahrweg durch das Val Roseg zum Hotel Roseg, 2 Std., von dort Wanderweg zur Hütte, 1 1/2 Std.; insgesamt 800 Hm. Die erste Etappe kann bequem verkürzt werden, indem man vom Bahnhof ganz mondän das Pferdekutschentaxi zum Hotel Roseg chartert.
Zur Fotogalerie Tourenbuch Biancograt
Führer
Walter und Günther Flaig: Gebietsführer Berninagruppe, Bergverlag Rother, 1997;Rene Matossi: Bündner Alpen, Band 5 - Berninagruppe, Verlag des SAC, 1993.
Karte
Landeskarte der Schweiz, 1:25000, Blatt 1277, Piz Bernina.Die Tour
Piz Bernina, 4049 mBiancograt Gesamtzeit: 8 Std
Höhenmeter: 1500 Höhenmeter
Schwierigkeit: schwer
Der Biancograt ist der Grat der Grate: eine wunderschöne Linie über einen geschwungenen Firngrat, eingefasst von Felskletterstellen zu Beginn und am Ausstieg. Im Firn bis etwa 45 Grad, Fels bis III.
Route: Von der Tschiervahütte über den Steig unterhalb der Morteratsch- Westflanke in 1 1/2 Std. auf den Gletscher. Mäßig steil in die Firnmulde unter der Fuorcla Prievlusa. Über einen Klettersteig zur Scharte.
Von der Scharte auf der Tschiervaseite 2 SL im Fels. Weiter im Fels zum Ansatz des firnigen Biancograts und über ihn zum Piz Bianco. Übergang zum Piz Bernina vorwiegend in Fels, zunächst links des Grats fast eben bis zu einem Abbruch. (Abseilstelle).
Der große Gendarm wird am besten durch eine Verschneidung auf der Bovalseite überklettert.
Vom Gipfel über einen ausgesetzten Firngrat südwärts, dann über Fels zu Abseilstellen (markiert). Man landet auf dem Gletscher, der unschwer zum Rif. Marco e Rosa hinunterleitet. Anderntags über die Bellavista- Terrasse und den Fortezzagrat zur Diavolezza - Seilbahn ins Tal und Rhätische Bahn nach Pontresina.
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