Alle Informationen zur Skitour auf die Nagelfluhkette hier zum Nachlesen.

Die Nagelfluhkette bildet einen in den Alpen einzigartigen Naturraum mit einer Vielzahl schützens- und erlebenswerter Eigenarten. 20 Kilometer lang und mit 13 Gipfeln gespickt, verläuft er von West nach Ost, vom Hochhäderich bis zum Mittag.

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Für die außergewöhnliche Skitour sind aber nur die Gipfel vom Hochgrat bis zum Mittag geeignet. Der Naturpark Nagelfluhkette ist ein Pilotprojekt zwischen Österreich und Deutschland und wurde zum 1. Januar 2008 vom Bayerischen Umweltministerium genehmigt.

Er umfasst 24 700 Hektar im Oberallgäu und im angrenzenden Bregenzerwald. Sieben Vorarlberger Gemeinden und sechs westliche Oberallgäuer Gemeinden schlossen sich zum "Naturpark Nagelfluhkette" zusammen, es bestehen keine Einschränkungen für die Skitour über die Nagelfluhkette!

Das Rindalphorn: Blick auf den Gipfelgrat vom Kreuz aus.

| © Robert Mayer
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Infos: www.dein-allgaeu.de

Anreise

Queralpenstraße nach Oberstaufen zum Bahnhof. Langzeitparken.

Mit dem Bus ab 8.00 Uhr zur Talstation der Hochgratbahn. Abends mit dem Zug von Immenstadt nach Oberstaufen.

Info

Oberstaufen Tourismus 

Hugo-von-Königsegg-Str. 8,

D- 87534 Oberstaufen,

Tel. 08386 93000.

E-Mail: info@allgaeu.de

Skitour auf die Nagelfluhkette

Das Staufner Haus im Sonnenlicht

| © imago

Hütten

Staufner Haus (1634 m)

Am Hochgrat

87534 Oberstaufen

Telefon: 08386 8255

www.staufner-haus.de


Alpe Gund (1502 m)

www.alpe-gund-huette-immenstadt-allgaeu.de

Tel. 08323 4921

Kemptner Naturfreundehaus 

Tel. 08323 2123,

www.kemptener-naturfreundehaus.de

Literatur

Dieter Seibert: Skiführer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother, 2005.

Karte

Bayerisches Landesvermessungsamt, UK L 8, Allgäuer Alpen, 1: 50 000.

Die Tour

Unterwegs in den Allgäuer Alpen

| © imago/imagebroker

Nagelfluhkette, Hochgrat, 1834 Meter

Mittagberg, 1451 Meter, Überschreitung

Gesamtzeit: 8 Std.

Höhenmeter: 1300 Hm

Schwierigkeit: schwer

Beeindruckende, lange Skitour mit häufigem Auffellen. Schöne, aber teils sehr steile ostseitige Rinnen. Sichere Verhältnisse sind wichtig, am besten bei Firn.

Beste Zeit: März, wird aber den ganzen Winter begangen.

Route: Von der Bergstation auf den Hochgrat, 1834 m. Abfahrt in östlicher Rinne zur Gütlealm, 1560 m. Aufstieg über Brunnenauscharte zum Rindalphorn, 1821 m.

Etwas zurück bis zur Rinne vor dem Gipfel, dort hinunter zur Gündlesscharte, 1630 m. Aufstieg zum Gündleskopf, 1748 m. Abfahrt in der Rinne vor dem Gipfel zur Gündlesalm, 1503 m. Östlich empor zu einer Hütte und auf den Buralpkopf, 1772 m. Schräg nach Osten abfahren zur Gatteralpe.

Hoch zum Sedererstuiben und auf dem Grat zum Stuiben, 1749 m. 100 Hm nördlich abfahren dann östlich zur Krummbachalpe, 1364 m. Durch Wald hoch zum Steineberg, 1683 m. In Ostrinne hinab und zum Mittagberg, 1451 m, queren.

Variante: Vom Stuiben nördlich zur Mittelbergalpe und ins Seifenmoos. Dort aufsteigen zum Gschwendter Horn, 1450 m. Nördlich abfahren nach Gschwendt und Immenstadt (Bhf.).

Text von Robert Mayer

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