- Anzeige -
Doch die Bergführer unseres Tiroler Partners mc2alpin mit Walter Zörer an der Spitze sorgten für umsichtige Tourenplanung, überlegte Routenwahl und viel Powderspaß bei der Abfahrt und dafür, dass die ALPIN-Tiefschneetage trotz Lawinensituation sicher und unfallfrei über die Bühne gingen.
Organisator Jürgen Saal von events pur: "Auch wenn der Wetterbericht schlecht war, sind doch fast alle gekommen, die sich angemeldet hatten."
Für eine Fotogalerie des Freitags klicken Sie auf das Bild oder auf diesen Link.
Gut 50 Bergführer, rund 100 Gruppen
In den Trainingsstationen - in einem vorbereiteten Suchfeld mit LVS-Geräten und bei der Lawinenhunde-Demo - konnten sich die Teilnehmer selbst für die Tourenangebote fitmachen. Gut 50 Bergführer standen bereit, den Gästen der ALPIN-Tiefschneetagen zu zeigen, dass Skitour Spaß macht und dass auch Unerfahrene auf Ihre Kosten kommen können.16 Ziele waren buchbar gewesen und in der Programm-Broschüre als Tourentipps vorgestellt worden (Das Heft können Sie hier herunterladen). Zwei Gipfel konnten aufgrund der aktuellen Lawinenlage nicht gegangen werden; statt dessen gab es Ersatzziele, die ebenfalls ganz kommod mit den Shuttlebussen ab Test-Area angesteuert wurden. Und natürlich wurden die Gruppen auch wieder am Endpunkt der Tour abgeholt. Die begehrte Grünstein-Umrundung, einer der Klassiker in der Zugspitz-Arena, konnte nur "halb" gegangen werden; unsere Bergführer drehten am höchsten Punkt um und kehrten zum Startpunkt in Biberwier zurück.
Für eine Fotogalerie des Samstags klicken Sie auf das Bild oder auf diesen Link.
Insgesamt waren rund 100 Gruppen an den zwei Tagen im Gelände, auch auf Schneeschuhen von Atlas oder TSL. Dazu gab es die "Ladies Only" Tour, geführt von Bergführerinnen für teils fitte, teils noch unerfahrene Skitouren-Damen. Auf vier ABS-Touren lernten die Teilnehmer den Sinn und die richtige Bedienung des ABS-Lawinen-Airbags kennen; außerdem gab es Lehrskitouren für absolute Anfänger und Stategie-Touren, die Risikomanagement anschaulich erklärten: von Munters 3x3 bis zum aktuellen Profi-Wissen, das natürlich immer auch Intuition und Erfahrung.
Testen. Testen. Testen!
Trotz Schmuddelwetter war der Martkplatz von Sport-Conrad schon am Freitag schwer besucht. Die vielen Stände, Zelte und Container voll Material gruppierten sich zu einer kleinen ispo, wo nach Herzenslust ausgeliehen werden konnte.Davon machte alle rege Gebrauch, schließlich war das Angebot so reichlich wie noch nie: gut 500 Paar Ski - vom sportlichen Leichtgewicht über den gutmütigen Carver bis hin zu fetten Spezialgeräten für den Powder. Von Atomic, Black Diamond, Dynafit, Dynastar, Fischer, K2, Movement und Völkl. Alle mit Skitourenbindung mit Frischi, Marker, Naxo oder Silvretta, oder mit Telemark-Outfit von Rottefella - für die beliebten Schnupperkurse mit freier Ferse. Ermattet kamen einige ALPIN-Leser von den Abfahrten mit dem ungewohnten Kniefall zurück.
Eine Regel war klar: keine Tour ohne Safety-Set, d.h. Schaufel, Sonde, Lawinen-Verschütteten-Suchgerät. Im Einsatz waren die Geräte von Arva, bca (Tracker), Pieps, und Mammut (Barryvox). Manchen drückte nach der ersten Tour der Schuh; bei gut 500 Paaren von Black Diamond, Dynafit, Garmont und Scarpa konnte das Problem schnell gelöst werden. Dazu gab' haufenweise Kleidung und Accessoires von Arc'teryx, Deuter, Haglöfs, Icebreaker, Kohla, Komperdell, Mammut, Marmot, Norrøna, Patagonia, Petzl, Salewa, Schöffel, UVEX, Vaude - und reichlich Bässe aus dem coolen Party-Camper der Jungs von K2. Bei guter Laune wurde viel probiert, viel gewechselt und viel gekauft …
Wetterfeste mit Glühwein und Kaiserschmarrn belohnt
Grandioser Auftakt war die Windstopper-Kaiserschmarrn-Party auf der Sunnalm im Biberwierer Skigebiet zu Füße des Grünsteins: Fast 300 Wetterfeste trotzten Schnee und Kälte und stiegen (auf der Piste) hinauf zur Auftakt-Feier bei Glühwein und Riesenpfannen.Für eine Fotogalerie des Sonntags klicken Sie auf das Bild oder auf diesen Link.
Auch am nächsten Abend war nicht nur Chillen angesagt: Strategie, Lawinenkunde und Risikomanagement waren die trockenen Themen des Abends, die aber ganz locker an einer der Touren des Tages präsentiert wurden, und zwar von Peter Plattner, einem unserem Bergführer und Chefredakteur des Experten-Magazins "BergundSteigen". Und wer noch keine Tour für Sonntag hatte, der konnte sie da noch buchen. Dazu eine Auswahl der Fotos des Tages - die Sie auch hier in unserer Bildergalerie sehen können. Viel Spaß beim Durchklicken!
Text: Bene Benedikt Fotos: Birgit Gelder
Spuren hinterlassen: Blick auf den Talkessel von Ehrwald ins Gamskar, die alte legendäre Abfahrt "Stütze 4" der Tiroler Zugspitzbahn, in der es sich einige Gruppen der ALPIN-Tiefschneetage gut gehen ließen. Foto: Benedikt.
Fotowettbewerb
Seite versenden
Seite drucken
Sitemap 








