Wir haben den neuen Daypack des US-Rucksackspezialisten über mehrere Monate getestet.

Es gibt leichtere Daypacks mit einem Fassungsvermögen von 23 Litern wie den Pierpont (1070g). Doch sind sie auch so robust wie der Gregory? Ob im Klettergarten, Großstadtdschungel, beim Wandern oder auf Reisen - der Pierpont ist ausgesprochen hart im Nehmen. Nach dreimonatigen, teilweise recht groben Gebrauch sieht der Rucksack jedenfalls immer noch aus wie neu.

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Der Pierpont von Gregory in der Farbe "curbside khaki".

| © Wolfgang Dengler

Das liegt zum einen an der sehr guten Verarbeitung, vor allem aber an dem äußerst strapazierfähigen Ripstop-Material. Im Bereich des Packsacks wurden die Polyesterfasern noch mit einer TBU-Beschichtung verstärkt. Dieses "gummierte" Gewebe (Ortlieb lässt grüßen!) ist nicht nur stabil, sondern auch nahezu wasserdicht.

Blick auf das Rückenpanel: Für ein Daypack mit 23 Litern Volumen ist der Pierpont auffalend dick gepolstert.

| © Wolfgang Dengler
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Man muss mit dem Pierpont schon eine ganze Weile im Starkregen stehen, damit Feuchtigkeit über die nicht getapten Nähte ins Rucksackinnere gelangt; längerer Nieselregen oder kurze Schauer können dem Gregory nichts anhaben: der Inhalt bleibt trocken! Eine extra Regenhülle kann man sich daher getrost sparen.

Aufgeräumt: Der Packsack ist in drei Hauptfächer gegliedert.

| © Wolfgang Dengler

So clean der Pierpont von außen daherkommt, so aufgeräumt präsentiert sich der Daypack auch im Inneren. Der Packsack ist in drei unterschiedlich große RV-Fächer aufgeteilt, die insgesamt ein gepolstertes Laptop-Fach sowie fünf Steckfächer (vier davon für Stifte) bieten.

Übersicht: Bei geschlossenen RVs ist die Orientierung nicht ganz einfach. Man sollte sich also gut merken, in welchem Fach man was verstaut hat.

| © Wolfgang Dengler

Im Deckel findet sich zudem noch ein Außenfach mit wasserabweisendem RV und Schlüsselclip. Der abnehmbare Hüftgurt aus Gurtband, ein Brustgurt, (kurze) Daisychain und zwei Befestigungsriemen am Boden sowie ein dick gepolstertes Rückenpanel runden die Ausstattung ab.

Das (gummierte) Steckfach an der Außenseite ist für Trinkflaschen eher weniger geeignet.

| © Wolfgang Dengler

Etwas problematisch ist die Handhabung des seitlich am Packsack angebrachten Außenfachs. Eine Trinkflasche lässt sich aufgrund der beschichteten Innenseite nur mit erheblicher Mühe unterbringen - und wieder herausnehmen. Bei vollgepacktem Rucksack ist beides nahezu unmöglich.

© Wolfgang Dengler

Fazit

Extrem robuster und äußerst wetterfester Tagesrucksack in toller Optik, der sich für eine Vielzahl von Anwendungen eignet. Mit einem Verkaufspreis von 130 Euro nicht gerade günstig.

Text von Wolfgang Dengler

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