Hier stellen wir euch einige Projekte zum sanften Tourismus in den Bergen vor.

Nähe ohne Respektlosigkeit, Genuss auf hohem Niveau, Bewegung aus eigener Kraft, Anregung ohne Hektik, Belebtheit ohne Lärm – für die Auszeichnung einer Gemeinde zum Bergsteigerdorf werden strenge Kriterien herangezogen, die alle erfüllt werden müssen.

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Die Bergsteigerdörfer setzen sich ganz bewusst für die Umsetzung der Protokolle der Alpenkonvention ein. Die Alpenkonvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag, abgeschlossen zwischen den acht Alpenstaaten und der Europäischen Union, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz der Alpen. Bergsteigerdörfer sind vorbildhaft was nachhaltigen Alpintourismus anbelangt.

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Im Vordergrund steht der Alpinismus in all seinen Formen und das bewusste, ganzheitliche Naturerlebnis: körperliche Anstrengung, Bewältigung alpinistischer Schwierigkeiten, Kompetenz und Risikomanagement am Berg, Genuss der alpinen Naturschönheit, Entschleunigung. Das bedeutet für die örtlichen Tourismusanbieter eine besondere Zurückhaltung bei der technischen Erschließung des Gebirgsraumes.

Bei der Gästebeherbergung beschränkt man sich auf kleine Betriebsgrößen. Schutzhütten werden in ihrer Eigenschaft als hochgelegene Beherbergungsbetriebe als funktionelle Ergänzung zu den Unterkünften im Tal langfristig erhalten.

Die geographische Lage der 28 Bergsteigerdörfer.

Bergsteigerdörfer bemühen sich, dass Bauwerke und Anlagen in Größe, Materialwahl und Gestaltung zum ortstypischen Erscheinungsbild passen. Die Gemeinden setzen sich aktiv für die Erhaltung und Verbesserung des öffentlichen Personenverkehrs ein, sodass die Gäste auf ein eigenes Auto verzichten können. bergsteigerdoerfer.org 

Das Wanderangebot in den 28 Bergsteigerdörfern ist riesig. Da findet jeder „seinen“ Ort und das passende Angebot für den sommerlichen Bergurlaub. Eines haben alle Gemeinden gemeinsam: ihre Zielgruppe sind Alpinisten und Naturliebhaber, die lokale Wertschöpfung wird unterstützt, jedoch nicht auf Kosten von Natur und Umwelt.

Grüner Wohnen

© Explorer Hotels

Energieeffiziente Bauweise, Solar- und Fotovoltaikanlagen, regionale Produkte von zertifizierten Erzeugern, das alles gehört zum ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzept der Hotelkette Explorer. Die neun Hotels in Deutschland und Österreich befinden sich in den schönsten Regionen der Alpen und sind perfekt auf Bergsportler und deren Bedürfnisse eingestellt. explorer-hotels.com/green

Voll fair verreisen

Wer blickt da noch durch? Viele Reiseveranstalter werben mit Nachhaltigkeit, aber ist fair auch wirklich fair? Das Forum anders reisen e.V. ist ein Zusammenschluss von Reiseunternehmen, die sich dem nachhaltigen Tourismus verpflichtet haben. Sie bieten eine Tourismusform an, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht ist. Konkret bedeutet das, dass Nachhaltigkeit eine wesentliche Vorgabe für die Angebote der Reiseveranstalter ist.

Zur Einstimmung auf die geplante Reise kann man sich auf „Fairunterwegs“ praktische Tipps, Infos und Inspirationen für faire Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen holen. forumandersreisen.de | fairunterwegs.org

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