Im dichten Wald der grünen Siegel, Labels und Zertifizierungen kann man sich leicht verlaufen. Aber wenigstens zwei Labels, die für seriöse Qualität stehen, sollte man kennen: Fair Wear Foundation und bluesign.

bluesign

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Das bluesign-Logo

| © bluesign.com

Die bluesign Zertifizierung ist ein hoch komplexes Unterfangen: Jede einzelne Zutat in der Herstellung eines Produkts wird auf die Aspekte Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Schadstofffreiheit durchleuchtet – vom Faden bis zum Färbeprozess, vom Reißverschluss bis zur Abfallentsorgung. Es werden Verbesserungen und effiziente Lösungen herausgearbeitet, die dann bei den Rohstofflieferanten und Produktionsstätten implementiert werden müssen, um eine Zertifizierung zu erhalten. bluesign.com

Fair Wear Foundation

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Das Logo der Fair Wear Foundation

| © FWF

Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine NGO, die mit Herstellern, Produktionsstätten, Gewerkschaften und auch Regierungen zusammenarbeitet, um für faire und sichere Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Lieferkette zu sorgen. Wer Mitglied werden möchte, muss u. a. rechtsverbindliche Arbeitsverträge, sichere Arbeitsbedingungen bieten und existenzsichernde Löhne zahlen. Die Auditoren überprüfen die Feuerlöscher genauso wie die Arbeitszeiten. Inzwischen zählt die FWF über 120 Hersteller, viele davon aus der OutdoorBranche. Dabei sind Deuter, Haglöfs, Jack Wolfskin, Mammut, Odlo, Ortovox, Picture, Salewa, Schöffel, Vaude und viele mehr. fairwear.org

Green Shape

Das Logo der Green Shape Produkte.

Vaude, deutsche Vorreiter-Marke in Sachen Nachhaltigkeit, hat seit 2010 ein eigenes Label für nachhaltige Produkte: „Green Shape“. Da es bis heute kein übergreifendes, internationales Siegel gibt, das auf die verschiedenen Produktbereiche anwendbar wäre, hat Vaude ein eigenes strenges Bewertungssystem aufgebaut. Heute erfasst das Label „Green Shape“ den gesamten Produktlebens zyklus: vom Design, über Materialien, Produktionsstätten, Gebrauch und Pflege des Produkts sowie Recycling oder umweltfreundliche Entsorgung. vaude.com

1% for the Planet

Wenn jedes Unternehmen nur 1% seines Umsatzes an Umweltprojekte spenden würde, dann wäre viel erreicht. Das ist der Grundgedanke hinter 1% For The Planet. Die 2002 gegründete Non-Profit-Organisation hat inzwischen über 1200 Mitgliedsunternehmen, die über 2000 anerkannte Non-Profit-Partner aus etwa 40 Ländern mit Geld- und Sachspenden und ehrenamtlicher Tätigkeit unterstützen. Die Spende geht direkt an die Umweltorganisationen – 1% For The Planet vermittelt lediglich die passende Organisation und unterstützt als anerkannte Zertifizierungsstelle. Produkte von Unternehmen oder Marken, die 1% For The Planet unterstützen, sind am Label erkennbar. 

Hier erfährst du mehr

  • Es lohnt es sich, vor dem Kauf eines Produkts die Etiketten und Hangtags sorgfältig zu lesen und Informationen über die Marke einzuholen.

  • Die deutsche Kampagne für saubere Kleidung ist Teil des internationalen Netzwerks der Clean Clothes Campaign. Über 200 Menschenrechtsorganisationen, Frauenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Verbraucher*innenverbände arbeiten im Rahmen der Kampagne zusammen. Auf der Plattform wird über Arbeitsbedingungen im Bekleidungssektor informiert. sauberekleidung.de

  • Wer nachhaltig einkauft, kann etwas bewegen. Erkennen Sie Produkte, bei deren Herstellung ökologische und soziale Standards beachtet werden. Siegelklarheit.de ist eine Initiative der Bundesregierung und hilft angesichts der Vielfalt der Siegel bei der Orientierung.

  • Auch auf rankabrand.de findet man gute Informationen, nicht nur über OutdoorFirmen, sondern zu vielen anderen Bereichen wie Elektronik, Essen und Trinken, Mode …

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