Was machen unsere Outdoor-Firmen eigentlich so für unsere Umwelt? Wir stellen Euch einige Firmen und deren Projekte vor.

Primaloft

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Der Wärmerückhalt der künstlichen Daune Primaloft ist mit dem einer guten Gänsedaune vergleichbar und damit eine ethisch korrekte Alternative. Gegenüber Daune hat sie sogar einen ent scheidenden Vorteil: Sie bleibt auch bei Nässe bauschig und trocknet schnell.

Ziel von Primaloft bis 2020 ist es, 90 Prozent ihrer Isolations produkte mit einem Mindestanteil von 50 Prozent recycelten Materialien herzustellen. Als erster Hersteller von Isolationsfasern erfüllt Primaloft scho seit 2010 sämtliche Kriterien für eine bluesign Zertifizierung. primaloft.com

Singtex und Schöffel

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Eine halbe Tonne Kaffeesatz sammeln die Mitarbeiter von Singtex jeden Tag ein. Sie klappern die Läden von 7-Eleven ab und auch die Cafés von Starbucks. Die körnige, braune Masse nimmt das Taiwaner Unternehmen, um Garn zu ummanteln. Die einzelnen Fäden des Garns bestehen aus wiederverwerteten Plastikflaschen. Diese Kombination ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktisch: Das Gewebe neutralisiert Körpergerüche. Unter dem Namen „S.Café“ vermarktet Singtex den Stoff. 

So macht ihr aus eurer Regenjacke einen Bezug für den Fahrradsattel.

| © Schöffel Magazin

Einer der großen Kunden in Europa ist Schöffel. Schöffel hat auch sonst ein paar gute Ideen zum Thema Nachhaltigkeit. Wenn der Stoff, aus dem die Jacke ist, irgendwann doch durch ist, hat die Service Factory eine nachhaltige Lösung: Upcycling. Aus der Jacke wird ein Regenbezug für den Fahrradsattel. Hier findet ihr die DIY-Anleitung. 

Salewa

Die Marke Salewa setzt nicht nur bei ihren Produkten die höchsten Umweltstandards an, auch ihr Hauptfirmensitz spiegelt die Philosophie eines ganzheitlichen Umweltkonzepts wider. Die Fotovoltaikanlage produziert mehr Strom, als das Unternehmen benötigt, isoliert wird das Gebäude mittels einer Dachbegrünung und 90 Prozent der am Bau beteiligten Unternehmen stammten aus der Region.

 Als Lohn für diesen ganzheitlichen Ansatz wurde ihnen das Nachhaltigkeitssiegel Klima Haus Work & Life verliehen. Durch Jobräder, Elektro scooter und jährliche Autofrei-zur-Arbeit- Initiativen werden die Mitarbeiter zusätzlich motiviert ihren individuellen CO²-Fußabdruck zu reduzieren. salewa.com

Jack Wolfskin

Jack Wolfskin bietet seit Sommer 2019 ausschließlich PFC-freie Bekleidung, Taschen und Rucksäcke an. Ab Sommer 2020 werden auch alle übrigen Accessoires und Zelte komplett PFC-frei produziert. 

Mit der revolutionären Texapore-Ecosphere-Technologie hat das Unternehmen im Sommer 2018 eine Innovation auf dem Outdoor-Markt lanciert – eine Jackenkollektion, die aus einer zu 100 Prozent recycelten Membran, zu 100 Prozent recyceltem Oberstoff und zu 100 Prozent recyceltem Innenfutter besteht. Für bisher verkaufte Produkte konnten über eine Million PET-Flaschen recycelt werden, das entspricht etwa 27 Tonnen wiederverwertetem Plastikmüll. jack-wolfskin.de

Patagonia

Als der Begriff "CO²-Fußabdruck" Mitte der 1990er-Jahre langsam in den allgemeinen Wortschatz wanderte, produzierte Patagonia, Pionier in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit bereits die ersten Bekleidungsartikel aus recyceltem Polyester. Seitdem bemüht sich das Unternehmen stetig neue Wege und Technologien zu finden, um ebenso hochwertige wie nachhaltige Kleidung zu produzieren, die lange hält, repariert werden kann und eine produktlebenslange Garantie hat. 

Mit dem Worn-Wear-Programm rief Patagonia einen weltweiten Reparaturservice ins Leben, der auch durch ganz Europa tourt. Mit 40.000 Reparaturen pro Jahr betreibt Patagonia übrigens das größte Textil-Reparaturzentrum Nordamerikas. eu.patagonia.com/de/de/worn-wear/

EOCA

Die European Outdoor Conservation Association hat derzeit 139 Mitglieder, von Norwegen bis Spanien, von Irland bis zur Tschechischen Republik. Die Mitgliedschaft ist für jedes Unternehmen der Outdoor-Industrie offen, egal, ob Hersteller, Lieferant, Serviceanbieter oder Einzelhändler. 100 Prozent der Mitgliedsbeiträge fließen direkt in Umweltschutz-Projekte. 

In den letzten zehn Jahren wurden weltweit 81 Projekte mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert. Um dieses Jubiläum zu feiern, hat Eoca das Two Million Tree Project gestartet, an dem sich jeder beteiligen kann. Bei Drucklegung waren es schon über 2,5 Millionen Bäume. Mehr Info: eoca.de

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