Perfekte Passform, Funktion und ein breiter Einsatzbereich: Gibt es die perfekte Allround-Berghose? Wir haben zehn Modelle getestet.

So haben wir getestet

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In den bayerischen Bergen wurden auf Wanderungen, Bergtouren und Frühjahrskitouren verschiedene Modelle von unterschiedlichen Testern getragen und bewertet.

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Der Beinabschluss bei Salewa ist suboptimal: Geschlossen passt die Hose nicht über die Schuhe.

| © Birgit Gelder
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Über einige Wochen hinweg konnten unterschiedliche Wetterbedingungen genutzt werden, was die Aussagekraft erhöhte. Insgesamt sechs schlanke Testpersonen verschiedener Konfektionsgrößen testeten alle Modelle auf ihre Passform.

Mit einer Flasche wurde aus standardisiertem Abstand die immer gleiche Anzahl an Sprühstößen abgeben und mit der Stoppuhr gemessen, wann das Material im Inneren anfing, feucht zu werden und wie lange die Trockenzeit war. Expertin Barbara Heinze unterzog jede Hose einer genauen Prüfung in Bezug auf Passform und Verarbeitung.

Barbara Heinze

Kauftipps von der Expertin Barbara Heinze, Diplom-Modegrafikerin.

| © alpin.de

Expertentipp: So passt die nächste Hose

  • Die Hose muss vor allem gut sitzen. Ein mehr oder weniger hoch geschnittener Bund garantiert, dass die Hose auch unter dem Klettergurt richtig sitzt.

  • Formnähte für Knie und Gesäß erhöhen die Beweglichkeit deutlich.

  • Die Größenauszeichnungen sind recht variabel. Vom Kauf im Internet ist daher eher abzuraten, da eine Hose in Größe M nicht unbedingt einer vergleichbaren Hose eines anderen Herstellers entspricht.

  • Bei sehr elastischen Hosen sollte man sich vom ersten Eindruck nicht täuschen lassen. Elastan macht Stoffe nämlich sehr dehnfähig, hat aber keine lange Lebensdauer und die Hosen verlieren oft schnell an Form. Die Hosen im Laden daher etwas länger testen, um herauszufinden, ob der Schnitt wirklich passt.

  • Wer umweltbewusst einkaufen möchte, sollte nach entsprechenden Zertifizierungen der Produkte fragen bzw. auf die Auszeichnungen (z. B. bluesign, Ökotex-Standard 100, Fair Trade etc.) achten.

  • Sinnvolle Ausstattungs-Features sind beispielsweise Zwei-Wege-Reißverschlüsse an den Belüftungsschlitzen. Eingefasste Nähte zeugen von sauberer Verarbeitung.

  • Ein dicker Gürtel kann unter dem Rucksack am Rücken scheuern.

  • Geklebte Taschen oder Hosenbeine sind schwer zu reparieren.

  • Vor dem Kauf gut überlegen, für welche Zwecke man die Hose überwiegend braucht und was sie dafür können muss.

Belüftungsreißverschlüsse erhöhen den Tragekomfort im Sommer.

| © Birgit Gelder

Fazit

Wer bei einer Berghose Wert auf einen relativ weiten Einsatzbereich und guten Tragekomfort legt, liegt gleich bei mehreren Hosen dieses Testfelds richtig. Für die Tester am besten abgeschnitten haben dabei die Badile Pant von Vaude (Testsieger) und die GrivolaPant von Salewa (Allround-Tipp). Beide Modelle überzeugten in jeder Hinsicht.

Im Bereich "Wandern" punktete die Hike Pant II von Schöffel mit dem wichtigen Attribut "uneingeschränkter und hautverträglicher Tragekomfort." Unabdingbar für eine Wanderhose und dafür der entsprechende Tipp. 

Ebenfalls sehr gut abgeschnitten haben die Gamma LT von Arc’teryx und die Falketind Windstopper Hybrid von Norröna. Sie zeichnen sich durch sehr gute Passform und hohe Qualität von Material und Verarbeitung aus.

Brauchst du noch eine neue Hardshell-Jacke zur Hose?

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