Man kann für eine Hardshell locker 600€ und mehr ausgeben. Muss man aber nicht, wie unser Test zeigt.

Eine Wind- und Wetterjacke bekommt noch lange nicht die Note "gut", wenn sie in einem Punkt glänzt. Dieser Test zeigt einmal mehr: Erst das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren macht eine gute Jacke aus.

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© www.alpin.de

So haben wir getestet

Für alle Jacken wurden Werte auf dem Messstand und in der Praxis erhoben. Vorneweg wurden alle Testkandidaten in der Größe Herren M auf einer Präzisionswaage gewogen. Über den Zeitraum von 16 Tagen wurden die Jacken Wind und Wetter ausgesetzt und dabei ständig bewertet. Wie perlt das Wasser auf der Jacke ab, zeigen die Jacken Verfärbungen? 

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Die Imprägnierung wurde zusätzlich mit diversen anderen Tests überprüft. Mit einer „Bechermethode“ wurde der Wasserdampfdurchgang gemessen und dieser in der Praxis bei zahllosen Bergtouren verifiziert. Die Robustheit haben wir auf der einen Seite in der Praxis, auf der anderen Seite mit einem 240er-Sandpapier auf einem Prüfaufbau ermittelt und unter dem Mikroskop bewertet.

Fazit

In der Summe der Eigenschaften hat uns die Schöffel 3L Calgary2 am besten gefallen. Die Jacke hat ein sehr gutes Verhältnis aus Gewicht auf der einen Seite und Ausstattung und Robustheit auf der anderen Seite. Die Membran ist sehr gut, die DWR passt. 

wie abriebfest ist der Oberstoff?

| © Birgit Gelder

Knapp dahinter folgt die Mountain Equipment Saltoro. Sie ist etwas schwerer, hat mit einer Mischung aus Gore und Gore Paclite aber eine sehr gute Membran. Und sie hat darüber hinaus eine tolle Passform.

Unser Allround- Tipp. Der Preis-Tipp geht an die Patagonia Stretch Rainshadow, die mit 200 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. 

Und die Mammut Masao Light HS bekommt unseren Gewichts-Tipp, weil die Jacke mit 235 Gramm sehr leicht ist und sich klein verpacken lässt – und außerdem bei den Tests sehr gute Werte erzielt.

Text von Olaf Perwitzschky

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