Nicht immer müssen Tourenski so breit sein, dass man sich dahinter verstecken kann. Wir haben 14 Modelle getestet und sowohl bei den Fahreigenschaften als auch beim Gewicht himmelweite Unterschiede gefunden.

So haben wir getestet:

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Der Spätwinter 2016 wartete vor allem mit hohen Temperaturen auf. So hatten wir an allen Testtagen tagsüber deutliche Plusgrade. Aber harte Pisten morgens und sulziges Gelände nachmittags sind nach wie vor ein hervorragendes Test-Setup. Natürlich immer vorausgesetzt, dass alle Ski vormittags und nachmittags gefahren werden.

Wir waren wieder mit unserer 13-köpfigen Testcrew in Warth-Schröcken und haben die Vorzüge des erweiterten Gebietes genutzt, um auch viel im Bereich des Lecher Skigebietes zu fahren. Die Ski wurden in zwei Gruppen getestet und mittags dann von der einen in die andere Gruppe gewechselt.

Skitest, 2016/2017, Klasische Tourenski

Unsere "Skiwerkstatt" mit schwerem Gerät. Platz für 80 Paar Testski.

| © Birgit Gelder
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Bei den Testmustern in der jeweils fett markierten Länge wurde das Gewicht auf einer geeichten Waage und die Länge am an der Wand stehenden Ski nachgeprüft. Daraus errechnen wir den Gewichtsindex.

Skitest, 2016/2017, Klasische Tourenski

Der ALPIN-Gewichtsindex berechnet sich aus der Länge, dem Gewicht des Ski sowie der Taillierung. Damit geben wir für die Ski das Flächengewicht an. Da die Skibreite in den letzten Jahren eine so wichtige Größe geworden ist, halten wir das für sinnvoll. Somit kann ein breiter, leichter Ski einen niedrigeren Gewichtsindex aufweisen als ein schmalerer Ski, obwohl jener absolut gesehen leichter ist (bei gleicher Länge).

Skitest, 2016/2017, Klasische Tourenski

Testski auf einem hochtechnischen Computer-Simulator.

| © Birgit Gelder

Fazit:

Es ist für jeden der passende Ski dabei, mit Sicherheit! Ob es der vertrauenerweckende und extrem zuverlässige Stöckli Stormrider 83 ist, der zwar kein Leichtgewicht ist, aber dafür in Sachen Fahrperformance voll überzeugt, oder aber der sehr leichte und bissige Blizzard Zero G 85, der sich auf homogenem Untergrund fast wie ein Race-Carver fährt. Und für den, der gerne in der goldenen Mitte unterwegs ist, empfiehlt sich die dritte Generation des Klassikers von K2, der Wayback 88 Ecore.

Hersteller Modell Preis
Atomic Backland 85 449,00 Euro
Black Diamond Helio 88 750,00 Euro
Blizzard Zero G 85 549,95 Euro
Elan Lhotse 499,95 Euro
Fischer Transalp 80 lite 699,95 Euro
Fischer Transalp 88 549,95 Euro
G3 Findr 86 699,00 Euro
Kästle TX 82 669,00 Euro
K2 Wayback 88 Ecore 599,95 Euro
Scott Superguide 88 549,95 Euro
Ski Trab Alta Via Carbon 599,90 Euro
Stöckli Stormrider 83 799,00 Euro
Stöckli Stormrider 88 849,00 Euro
Völkl VTA 88 599,95 Euro

Text von Olaf Perwitzschky

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