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Hänge von mindestens 30 Grad Steilheit in der Nähe von Kämmen, Graten und Strukturen, über die der Wind Triebschnee wehen kann, sind das klassisch gefährliche Schneebrettgelände. Eine der häufigsten Gefahrenzonen.
Rinnen und Mulden
An herausragenden Geländestrukturen (Rippen, Grate) trägt der Wind Schnee ab und lagert ihn in konkaven Strukturen wie Rinnen und Mulden ab. Diese Triebschneeansammlungen sind lawinengefährlich.
Übergangsbereiche von wenig zu viel Schnee und Hangkanten
Die Randzonen von Triebschneehängen und -mulden sind besonders gefährlich. Durch die dünne Schneedecke wirkt die Zusatzbelastung durch Skifahrer besonders stark auf die schwache Schicht, das Schneebrett kann besonders leicht ausgelöst werden.
Schattseitiges Gelände
Niedrige Temperaturen konservieren Schneebrettgefahr; deshalb ist es dort, wo wenig Sonne hinkommt, meist gefährlicher. Egal, ob der Schatten durch die Exposition (Nord) oder das Gelände (Schattenwerfer) entsteht.
Tageszeitlicher Temperaturanstieg
Vor allem im Frühling, aber auch bei warmen Winterhochs kann die Schneedecke so warm und feucht werden, dass sie ohne Fremdeinfluss von selbst abrutscht. Bei solchen Situationen heißt es früh losgehen und früh zurück sein - oder ausnahmsweise Schattenhänge suchen.
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