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- Schutz- und Schongebiete müssen konsequent gemieden bzw. Wegegebote eingehalten werden. Gleiches gilt für Markierungen, Hinweise, Informationstafeln und die Routenempfehlungen.
- Die neuen Alpenvereinskarten Bayerische Alpen enthalten das Netz der naturverträglichen Skirouten, Naturschutz- und Wildschutzgebiete sowie Wald-Wild-Schongebiete.
- Es ist wichtig die Lebensräume der Wildtiere zu erkennen und Tieren gegebenenfalls auszuweichen. Von Baumgruppen sollten rund 200 Meter Abstand gehalten und möglichst nicht parallel zur Waldgrenze gestiegen oder gefahren werden.
- Wildtiere sollten nur aus der Ferne beobachtet werden. Dabei hilft ein Fernglas, mit dem es auch vieles andere zu entdecken gibt.
- Gespräche in "normaler" Lautstärke lassen Wildtiere den Menschen rechtzeitig wahrnehmen und geben ihnen Gelegenheit auszuweichen. Lärm vermeiden, Wildfütterungen umgehen. Hunde zumindest im Wald und an der Waldgrenze an die Leine!
- Im Hochwinter (November/Dezember bis Anfang März) sollten Rücken und Grate im Bereich der Waldund Baumgrenze (1700 m bis 2300 m) möglichst nicht vor 10 Uhr erreicht und bis 16 Uhr wieder verlassen werden. Dann können Raufußhühner ihre Aktivitätszeiten nutzen und ungestört fressen.
- Jungwaldgebiete sind tabu! Schneisen im Wald werden meist rasch wieder aufgeforstet. Dort sind kleine Bäume ganz oder teilweise eingeschneit und können beim Abfahren geschädigt werden. Auch in lichten Altbeständen wachsen junge Bäumchen im Schatten der Großen nach.
- In Waldgebieten und an der Waldgrenze die ortsüblichen Skirouten und Skiabfahrten einhalten. Die Waldzone lässt sich oft auf Forstwegen oder Almflächen überwinden.
- Beim Abkürzen flacher Forstwege können Jungpflanzen angefahren werden. Für Freeriding am besten geeignet sind freie Hänge oberhalb der Waldgrenze!
- Skitouren und Freeride-Abfahrten sollten erst gemacht werden, wenn ausreichend Schnee liegt. Dabei kommt es weniger auf die Schneehöhe als auf die Festigkeit der Schneedecke an.
- Dies gilt auch für die Skipisten. Im Frühjahr ausapernde Grasflächen sind besonders empfindlich.
Weitere Infos zum Umweltschutz in den Bergen finden sie unter:
www.alpenverein.de
Alle auf alpin.de veröffentlichten Online-Kurse finden Sie hier.
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