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Know-how

Fitmacher Biken

06.07.2010 11:42:45
Mountainbiken ist die optimale Ergänzung zum Wandern und Bergsteigen: Es ist gelenkschonend, baut effektiv die Muskulatur auf und macht jede Menge Spaß. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Biken achten sollten.
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Ein echter Bergsteiger geht einzig und allein bergsteigen. Schluss, Aus, Amen. Eine Einstellung, die bis vor einigen Jahren noch durchaus häufig und durchaus hoffähig durch die alpine Welt schallte. Mountainbiker waren bei der wandernden Fraktion nicht unbedingt gern gesehene Zeitgenossen.

Inzwischen haben sich Wanderer und Bergsteiger an die Exoten gewöhnt - viele sehen die Bergsport-Vielfalt heute sogar als Bereicherung an und wagen sich selbst daran, im wahrsten Sinne des Wortes neues Terrain zu betreten.

Sportwissenschaftlich gesehen eine äußerst kluge Entscheidung, denn "Fremdgehen" ist trainingstechnisch gesehen ein reizvolles Unternehmen für Körper und Geist: Mountainbiken ist die optimale Ergänzung zum Wandern und Bergsteigen.

Großer Trainingeseffekt

Die Sportart trainiert neben dem Herz-Kreislauf-System vor allem auch die Bein- und Gesäßmuskulatur, die fürs Bergsteigen benötigt wird - aber eben auf deutlich höhere Anforderungen an koordinative Fähigkeiten wie Reaktion und Gleichgewicht. Effekte, die sich beim Bergsteigen bezahlt machen und Sicherheit geben.

Generell gelten beim Biken die gleichen Trainingsgrundsätze wie in anderen Ausdauersportarten: Immer zuerst die andere und vor allem auch auf sehr schonende Weise: Der Vorteil des Bikens gegenüber dem Laufen liegt bekanntlich darin, dass der Bewegungsapparat einer deutlich geringeren Druckbelastung ausgesetzt ist.

Doch es gibt noch andere schlagende Argumente, zumindest ab und zu auf den Drahtesel umzusteigen. Das Bergauffahren stärkt intensiv die vordere Oberschenkelmuskulatur. Dieses Training macht sich vor allem beim Bergabsteigen bezahlt. Die Oberschenkelmuskulatur ermüdet weniger beziehungsweise später, die Kniegelenke werden dadurch weniger belastet und das Unfallrisiko sinkt erheblich.

Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten

Damit fährt es sich leichter: Sechs grundlegende Bike - Einstellungen.
Last, but not least: Im Gegensatz zum Wandern und "normalen" Radfahren stärkt das gezielte Bergauffahren auch partiell den oberen Rücken. Ergo: Gerade im Frühjahr ist das Mountainbiken - als Vorbereitung auf die Bergsteiger-Saison - ein optimaler Fitmacher.

Egal, ob man im, um, am Gebirge oder im Flachland lebt (auch dort gibt es den einen oder anderen Hügel), die Sportart kann man jederzeit nach Feierabend oder dazwischen ausüben.

Abwechslung inklusive: Man kann ebene Straßen und Feldwege ebenso befahren wie hügelige oder bergige Wege, man kann lange oder kurze Strecken wählen, man kann langsam oder schnell in die Pedale treten, man kann sich für eine Strecke mit geringerem oder erhöhtem Schwierigkeitsgrad entscheiden, man kann, kann, kann …

Genau diese Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten macht das Mountainbiken so interessant. Denn das Biken stellt im Gegensatz zum Wandern deutlich höhere Anforderungen an koordinative Fähigkeiten wie Reaktion und Gleichgewicht. Effekte, die sich beim Bergsteigen bezahlt machen und Sicherheit geben.

Generell gelten beim Biken die gleichen Trainingsgrundsätze wie in anderen Ausdauersportarten: Immer zuerst die Häufigkeit und Dauer der Trainingseinheiten steigern und erst später die Intensität erhöhen. Also anfangs Streckenprofile mit moderaten Steigungen auswählen. Später kann man peu à peu die Intensität steigern, indem man steilere Passagen "tretend" bewältigt.

Text: Romana Bloch


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