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Drei Menschen, drei Geschichten - drei Berge
Er war der Erste: der erste deutsche Bergführer, der Erstdurchsteiger der Watzmann-Ostwand und der Erste, dem die Überschreitung der drei Gipfel des Watzmann-Massivs gelang: der 1835 geborene Ramsauer Johann Grill, den man nach seinem Hof auch "Kederbacher" nannte.
In 14 Stunden stieg er durch die als unbesteigbar geltende Ostwand, da war er schon 46 Jahre alt. Er war auch der Erste, der einen Toten aus der Ostwand bergen musste, ein Jahr, nachdem er die drei Watzmann-Spitzen mit zwei Begleitern erstmals überschritt. Bei einer Watzmann-Überschreitung werden Hocheck, Mittelspitze und Südspitze - meist von Norden nach Süden – überschritten, in der Regel als Zweitagestour.
Der „Kederbacher“ war seiner Zeit voraus, zu seinen Besteigungen zählen auch: Großglockner, Wetterhorn, Matterhorn, Dom, Monte Rosa und Lyskamm. Mit 57 Jahren stieg er in einer Woche zweimal durch die Ostwand seines Watzmanns. Am Ortseingang von Ramsau steht das Kedermacher-Denkmal, zur Erinnerung an einen großen Bergsteiger-Pionier.
Wer ihn kennenlernen durfte, erlebte einen stillen, einen sanften, einen, der sich zurücknahm. Der Bergführer und Kunstschreiner Erhard Loretan hat alpinistisch sehr Großes geleistet und hatte viele Freunde in aller Welt.
Er war schnell am Berg, das war sein Trick. Wenig Gepäck, so schnell wie möglich – eine Everest-Besteigung in nicht einmal 40 Stunden für Auf- und Abstieg. Zu einem dramatischen Wettlauf kam es 1995, als Loretan und sein französischer Kollege Benoît Chamoux zur gleichen Zeit am Kangchendzönga unterwegs waren. Beide hatten damals bereits 13 Achttausender bestiegen und buhlten darum, nach Messner als Zweiter alle Achttausender-Gipfel ohne Sauerstoff erreichen zu können. Benoît verstarb am Berg, knapp unter dem Gipfel.
2001 war ein rabenschwarzes Jahr für Loretan: Nach einer Familientragödie verstarb sein erst sieben Monate alter Sohn im Krankenhaus. Am 28. April 2011 schließlich stürzte Loretan bei einer Tour am Gross-Grünhorn an seinem 52. Geburtstag in den Tod.
Steph Davies klettert weit oben in der Weltspitze. 2003 gelang ihr der "Freerider" am El Capitan: Damit ist sie die zweite Frau nach Lynn Hill, die den El Cap auf einer schwierigen Route an einem Tag erkletterte. 2005 dann schaffte Steph als erste Frau überhaupt eine weitere legendäre Route am El Cap in freier Begehung: die "Salathé". Sie wagte sich an alles, was schwer ist – dennoch stand sie für manche im Schatten ihres damaligen Ehemannes Dean Potter. Das störte sie aber nie.
Eine gemeinsame Unternehmung der beiden war besonders herausragend: die Besteigung des Torre Egger im 2003. Steph und Dean kletterten die Route "Titanic" in sensationellen 23 Stunden für Auf- und Abstieg. Dies war die erste Begehung des Torre Egger an einem Tag! Und das, obwohl Steph in jungen Jahren nicht sicher war, ob sie nicht vielleicht Pianistin oder Literatur-Professorin werden wollte …
Die 114 Gramm leichte Kamera ist der schlanke und elegante 10fach- Zoom-Begleiter für jede Tour. Mit ihrer superkompakten Bauweise von nur 20,6 mm Tiefe beinhaltet sie doch ein 10x optisches Leica DC Vario-Elmar F3, 1:3,1–5,9 Objektiv mit einer Brennweite von 25–250 mm und einen optischen Bildstabilisator. Sichere Bildkontrolle unter wechselnden Lichtverhältnissen gewährleistet ein 7,5 cm großes LC-Display mit automatisch geregelter Hintergrundbeleuchtung. Full-HD Videos nimmt die SZ 1 im MP4-Format auf. Also: Voten Sie mit und gewinnen Sie die perfekte Bergsteiger-Kamera! Viel Glück! Außerdem verlosen wir drei Bildbände "Austria alpin" aus dem Tyrolia-Verlag im Wert von jeweils 39,95 Euro.
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