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Aus ALPIN 10/2006

Produkttest: Tourenski 2006

13.11.2006 09:53:04
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Noch nie hatten wir in dem großen ALPIN-Skitest so viele Tourenski wie dieses Jahr. Aus diesem Grund haben wir die Ski auch in zwei Gruppen geteilt. Leichte Tourenski und "normale Tourenski".
Gute Stimmung im Testteam: Aber testen ist nicht nur Vergnügen, sondern auch ein gehöriges Stück Arbeit.
Fazit:
Die Auswahl an Tourenski ist so groß wie noch nie. Es gibt immer mehr Hersteller und die einzelnen Hersteller produzieren immer mehr Modelle. Dabei schreitet auch beim Skitourenlauf die Spezialisierung voran. Aber keine Angst, es gibt auch noch gute Allroundmodelle.

Das Sortiment der Tourenski haben wir in zwei Gruppen unterteilt. Hier zunächst die Tabelle der "normalen Tourenski", auf der zweiten Seite finden Sie die Übersicht der leichten Modelle. Zu den leichten Tourenski zählen wir die Modelle bis 2700 g bei 170 cm oder Gewichtindex 16,0.
Zur Fotogalerie der "normalen" Tourenski
Bei den "normalen" Tourenski ist der Neuling Differences für all diejenigen interessant, die nicht aufs Gewicht der Bretter achten. Wem das Gewicht aber nicht ganz egal ist, der ist mit dem K2 Shuksan oder (noch leichter) mit dem Fischer X-Calibur sehr gut bedient. Beides sind super Allround-Ski, die keinen aggressiven Fahrstil verlangen, ihn aber zulassen. Der Stöckli Stormrider hat von uns trotz sehr guter Noten keinen ALPIN-Tipp bekommen, weil er bei kurzen Schwüngen ein hohes Maß an Kraft und Fahrvermögen erfordert. Er kann nur sehr guten, kraftvollen Skifahrern empfohlen werden.

Hinweis: Die Tabelle ist eine übersichtliche Zusammenfassung des Tests der ALPIN-Ausgabe 10/2006. Sollten Sie an dem ausführlichen Test interessiert sein, möchte wir Sie bitten, die weiter unten gegebene Möglichkeit der Einzelheftbestellung zu nutzen.

Mit einem Mausklick auf ein Bild, gelangen Sie zu einer komfortablen Großansicht des Produktes.

Alle auf alpin.de veröffentlichten Produkttests finden Sie hier!

Eine Liste aller getesteten Produkte finden Sie hier.

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Das Testergebnis im Überblick

Hersteller Modell Preis Bewertung Urteil
Black Diamond Ethik 449,00 Ein Tester hat über den Ethik gesagt: „Das beste an dem Ski ist das Design.“ Ein etwas charakterloser Ski, der schwer und nicht gerade preiswert ist, aber keine echten Stärken hat.
Bizzard Adventure Free Cross 499,00 Euro Recht breit ausgelegter Tourenski, der dementsprechend seine Stärken im Tiefschnee und im flachen Gelän­de hat. Recht gutmütig.
Bizzard Adventure Free Pro 349,00 Euro Breiter Ski, von der Taillierung her eher ein Freerider. Für die Breite leicht, in unverspurtem Gelände sehr gut, leichte Schwächen hat der Blizzard in verspurtem Gelände und bei schwerem Schnee.
Differences Piste/Freeride 500,00 Euro Mit der besten Bewertung bei den Fahreigenschaften. Top-Ski für alle, denen das Gewicht nicht so wichtig ist oder die einen Ski haben wollen, mit dem sie auf Tour und auf der Piste Spaß haben.
Differences Tourenmodell 500,00 Euro Die leichte Variante des Pisten/Freeride-Modells. Noch immer mit guten Fahrleistungen, aber nicht so wie der große Bruder. Dafür vom Gewicht angenehmer und auch für normale Tourengeher geeignet.
Dynafit ST 7.0 399,00 Euro Vom Gewicht, von der Taillierung, von den Maßen und von den Fahreigenschaften ein typischer Tourenski. Gutmütig, aber ohne Stärken.
Dynafit FT 7.0 399,00 Euro Ein Ski in echter Sandwich-Bauweise, dementsprechend schwerer, aber auch mit sehr harmonischen Fahreigenschaften, vor allem auf hartem Schnee. Auch im Tiefschnee mit guten Werten.
Dynafit FT 8.0 399,00 Euro Der FT 8.0 scheint der große Bruder des FT 7.0 zu sein. Von den Noten ist er aber eher der kleine Bruder des 7.0. Deutlich leichter und damit eher für den reinen Tourengeher ausgelegt.
Dynafit Mustagh Ata 549,00 Euro Von den Maßen dem Blizzard Free Cross Adventure ähnlich. Tourenski für weiche Bedingungen. Bei harten Querungen tut man sich aufgrund der Breite schwer.
Fischer X-Calibur 449,95 Euro Der Ski für den All­rounder, der auf Gewicht achtet. Mit dem X-Calibur kann man durchaus mal einen Tag Piste fahren, aber auch im Gelände und im Tiefschnee ist er einfach zu beherrschen.
G3 Ace 549,00 Euro G3 ist ein Neuling auf dem Markt. Der G3 Ace ist ein ausgereifter, moderner Tourenski, der aufgrund seiner Breite (81 mm unter der Bindung) vor allem bei weichen Bedin­gungen gutaussieht.
K2 8611 Classic 349,95 Euro Ein seit Jahren be­währter Tourenski, der von den Fahreigen­schaften überzeugt und aufgrund seines Preises sicherlich Freun­de finden wird (und schon gefunden hat). Etwas leichter als der Shuksan.
K2 Shuksan 399,95 Euro Seit Jahren der Dauerbrenner. Der Shuksan hat nichts von seiner Klasse eingebüßt und steht ganz oben mit dabei. Etwas schwerer als der direkte Konkurrent Fischer X-Calibur, dafür aber preiswerter.
Kneissl Free 399,00 Euro Ski mit interessanter Taillierung: Der Kneissl Free ist hinten genauso breit wie vorne. Unter der Bindung mit 80 Millimeter immer noch recht breit. Von den Fahreigenschaften im guten Mittelfeld.
Movement Chaman 529,00 Euro Der Movement Chaman überzeugte vor allem im Tief­schnee und bei weichen Bedingungen. Dann ist er ein guter Allrounder. Wenn es hart wird, hat er leichte Schwächen.
Stöckli Stromrider Pit Pro 479 Euro Bei diesem Ski haben sich die Geister geschieden. Ein genialer Ski, der aber bei kurzen Schwüngen starke Schwächen zeigt und viel Kraft voraussetzt. Von daher kein Ski für den normalen Tourengeher.
Trab Piuma Free Rando 499,90 Euro Der schwerere und breitere der Trab Tourenski. Ordentliche Fahrleistungen, aber im Vergleich überzeugt der Trab nicht auf voller Breite. Trab ist halt ein Spezialist für leichte Tourenski.
Völkl Snowwolf 549,90 Euro Testsieger vom letzten Jahr. Entweder die Konkurrenz ist besser geworden oder der Snowwolf ist (wieder mal) verändert worden. Nach wie vor ein guter, aber eben kein sehr guter Ski mehr.
Fortsetzung (1 / 2)
Seite 2: Leichte Tourenski
04.02.2012 07:58:00