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Reinhold Messner. Foto: dpa.
Reinhold Messner wollte im Interview mit dem Stern (nachzulesen hier) weder dem Veranstalter noch den Teilnehmern die Schuld geben und verlieh seinem Bedauern über den Tod der beiden Bergläufer Ausdruck.
Dennoch sparte der Südtiroler nicht mit deutlicher Kritik an der Veranstaltung und an extremen Bergläufen insgesamt: "Die Leute besteigen die Berge nicht um des Berges willen, sondern weil jemand etwas organisiert hat und ein Programm anbietet. Die Leute sind wie die Lemminge ins Verderben, in eine Dummheit hineingelaufen. "Niemand wurde gezwungen, bei diesem Humbug mitzumachen", sagte Messner und weiter: "Dass die Leute da hinauf gelaufen sind, stört mich. Der Berg ist zu etwas missbraucht worden, wozu er nicht geschaffen ist." Es macht mich betroffen, wenn Leute nicht verstehen, was ein Berg ist. Das ist doch keine Attrappe oder eine Kletterwand auf dem Sportplatz. Der Sportplatz ist doch eigens präpariert für den Wettlauf, aber nicht der Berg."
Messner forderte als Konsequenz aus dem Unglück, organisierte Wettrennen auf hohe Berge gänzlich abzuschaffen.
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