Für Alpinisten ist es ein Alptraum mit oft tödlichem Ausgang. Für Ranga Yogeshwar war es ein ungewöhnliches Experiment. Für seine Sendung "Die große Show der Naturwunder" ließ sich der ARD-Moderator von einer Lawine verschütten.
Bereit zu ungewöhnlichen Experimenten: Ranga Yogeshwar. Bild: dpa.
"Obwohl es sich um einen kontrollierten Versuch handelte, war es für mich eine beeindruckende Grenzerfahrung", sagte der 51-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. "Innerhalb von kürzester Zeit kamen in mir
Gefühle wie absolute Panik und Platzangst auf. Von einer auf die andere Sekunde war ich völlig hilflos. Ich war festbetoniert im
Schnee.Hinzu kam eine extreme Kälte."
Obwohl er über sich die Schritte und Stimmen der Helfer
hörte, konnte er nicht auf sich aufmerksam machen. "Durch dieses
kleine Gefängnis aus Eis drang kein Schreien und kein Klopfen."
So kann es aussehen: Lawinenabgang mit glücklichem Ausgang
Zudem hatte er kein Zeitgefühl mehr. "Ich war nur zehn Minuten unter der
Lawine. Aber es kam mir vor wie eine Ewigkeit."
Zu sehen ist der Versuch diesen Donnerstag (1. Juli) um 20.15
Uhr in der ARD-Wissenschaftsshow.
Quelle: dpa
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