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Ziel vieler Bergsteiger: Der Watzmann. Bild: dpa.
Drei aus der Gruppe kamen nur äußerst langsam voran, einer war sogar leicht verletzt. Die Dunkelheit drohte das Unterfangen vollends zur gefährlichen Rutschpartie zu machen. Die fünf anderen beschlossen, vorauszugehen und entschieden sich schließlich, Hilfe für ihre Kameraden zu holen. Um 20:30 Uhr alarmierten sie von der Grieshütte die Bergwacht.
Gegen 22:00 Uhr traf ein Polizeihubschrauber, der für nächtliche Suchaktionen ausgestattet ist, im Einsatzgebiet ein. Doch in der Höhenlage, wo man die vermissten Bergsteiger vermutete, war niemand mehr zu finden. Die Rettungskräfte suchten weiter und fand die Gruppe, die in der Dunkelheit weiter abgestiegen war, schließlich gegen Mitternacht kurz vor dem Gries.
Und dann die Überraschung: Die fünf Bergsteiger waren alles andere als erfreut. Sie lehnten jegliche Hilfe ab und einer antwortete nach Angaben der Bergwacht auf die Frage nach den Personalien: "Ohne meinen Anwalt erhalten Sie gar nichts!" Die Bergsteiger wiesen die Einsatzkräfte kess darauf hin, dass sie selbst ja gar nicht um Hilfe gebeten hätten und sie jetzt im Wimbachtal biwakieren wollen. Den verduzten Rettungskräften blieb nicht weiter, als unverrichteter Dinge wieder abzuziehen.
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Quelle: dpa
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